Theatergruppe des Seniorenzentrums Untergäu zeigte das Stück „Glück im Spiel, Pech im Stall“

Der Tüfelsschluchtsaal im Seniorenzentrum Untergäu (SZU) in Hägendorf war voll besetzt. Über hundert Heimbewohner, Angehörige, Mitarbeiter und weitere Interessierte waren gekommen, um sich das von sieben Angestellten des Seniorenzentrums gezeigte Lustspiel „Glück im Spiel, Pech im Stall“ anzuschauen. „Unsere Vorstellungen sind immer gut besucht“, erzählt Monika Gutherz, die die Theatergruppe vor nunmehr neun Jahren ins Leben gerufen hat. Anfangs habe man lediglich für die Heimbewohner spielen wollen, so Gutherz, die im SZU den Bereich Betreuung leitet. Doch mit jeder Aufführung habe man mehr Zuspruch erhalten, und so stehe man in diesem Jahr mit „Glück im Spiel, Pech im Stall“ bereits mit dem achten Stück auf der Bühne.

Fünf Mal an drei Tagen erzählte das Theaterteam den von Claudia Gysel geschriebenen lustigen Schwank, in dem der verwitwete Bauer Christoph (Hugo Raaflaub) am Verzweifeln ist: Die Kühe sterben, sein Bruder Hannes (Wolfgang Richiedei) arbeitet ineffizient, die spielsüchtige Schwester Gertie (Monika Gutherz) plant eine Intrige nach der anderen, und Mutter Alma (Catherina Vekic) büxt aus dem Altersheim aus. Als Blick-Mitarbeiterin Vivienne Laugenstängel (Ramona Gall) mit einem Scheck auftaucht, ist das Chaos perfekt. Einzig Spitex-Mitarbeiterin Karin Harzenmoser (Patrizia Flury) behält den Überblick – und erobert Christophs Herz. Zum Schluss bricht Alma zu einer Motorrad-Tour auf und Schwester Gertie landet dort, wo sie hingehört: mit dem Gesicht im Kuhfladen.