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Umzug oder Einschulung - so klappt der Start in der neuen Schule

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Umzug oder Einschulung

Umzug oder Einschulung

Ob Einschulung oder die neue Schule nach einem Umzug - der erste Tag ist für Kinder in beiden Fällen ein großes Ereignis.

Und für diesen Tag wird meist die Unterstützung der Eltern gebraucht. Ob als moralische Stütze, als helfende Hand in der Vorbereitung zum Erzählen am Abendbrottisch - ganz ohne geht es auch bei den älteren Schülern oft noch nicht.

Wie Sie Ihrem Kind den Einstieg in die neue Schule erleichtern können erfahren Sie in diesem Artikel.

Der erste Schultag beginnt psychisch schon lange vor dem ersten Schultag

Zunächst einmal ist es enorm wichtig, dass die Eltern sich einmal in die Lage ihres Kindes versetzen. So eine Einschulung ist ein wichtiger Schritt ins Erwachsenenleben und verändert auf einen Schlag das komplette Leben Ihres Kindes, wie es dieses bisher kannte.

Auch der Wechsel von einer in die andere Schule kommt mit vielen Fragen, Ängsten und Unsicherheiten daher: Werde ich meine Freunde aus der alten Schule noch sehen? Was ist, wenn mich in der neuen Schule niemand mag oder sich alle bereits kennen und ich ‘der Neue’ bin? Ob ich wohl im Unterricht hinterherkomme? Ob die Lehrer nett sind? Was mache ich eigentlich, wenn in der Pause niemand mit mir spricht und was, wenn ich meine neue Klasse nicht finden kann?

Das offene Gespräch suchen

Dieses sind nur einige der Fragen, die wohl jedem Kind vor einem ersten Schultag im Kopf herumschwirren. Und je nach familiärer Situation, Alter und Charakter können hier auch noch ganz andere Themen angestoßen werden.

Die Schulzeit ist eine Zeit der Entwicklung. Ein Kind kann dort tollen Zusammenhalt und Erfolg erleben, jedoch genauso Scham, Angst und Misserfolge. Und all dies ist gerade in der Pubertät prägend für das ganze Leben.

Machen Sie daher den Schul(wieder)einstieg Ihres Kindes nicht kleiner, als er ist. Versetzen Sie sich schon in den Wochen vor Schulbeginn in die Lage Ihres Kindes, suchen Sie das offene Gespräch, sprechen Sie über Ängste und Erwartungen und mögliche Lösungen und Verhaltensweisen. Denken Sie daran: Was für Sie im neuen Job aufregend ist, ist für Ihr Kind noch ganz neu und ein vertrauter Gesprächspartner mit mehr Erfahrung kann hier wunderbar helfen.

Eine gute Vorbereitung

Vorbereitung ist alles. Das gilt für das angstnehmende offene Gespräch, doch auch für die praktischen Dinge wie das Packen und Beschriften des Rucksackes mit Namen und Adresse, dem Vorbereiten des Schulbrotes oder dem Auskundschaften des Schulweges bereits vor Schulbeginn.

Denn nichts ist schlimmer, als am ersten Tag an einer neuen Schule zu spät zu kommen, weil der Bus doch ganz anders fuhr als erwartet, oder kein Mittagessen zu haben, weil am Vorabend nicht mehr eingekauft werden konnte. Bedenken Sie, dass Ihr Kind vor dem Schulwechsel oder der Einschulung bereits einen vollen Kopf hat und dass hier unter Umständen Ihre Unterstützung benötigt wird - selbst wenn Ihr Kind seinen Schulrucksack sonst bereits alleine gepackt hat.

Auch hier gilt: Ein offenes Gespräch und Aufgabenteilung bereiten im geschützten Raum auf Eigenverantwortung vor. Und kontrollieren Sie am ersten Tag ruhig noch einmal heimlich nach. So hat Ihr Kind im Notfall ein Sicherheitsnetz.

Mut und Lust machen

Der Mut kommt, wenn Ihr Kind das Gefühl hat, nicht alleine zu sein. Mit einer guten Vorbereitung und offenen Gesprächen ist dies meist schon getan.

Die Lust ist subjektiver. Manche Kinder freuen sich auf die (neue) Schule, andere überhaupt nicht. Wie können Sie also Vorfreude wecken?

Gut geht dies zum einen mit kleinen Lockmitteln wie einem personalisierten Rucksack mit Namen und wenn Ihr Kind selbst entscheiden und sich ‘groß’ fühlen darf. Was soll auf’s Schulbrot? Welches T-Shirt soll es sein? Und der neue, coole Rucksack mit Namen, extra bestellt für den Schulbeginn, darf natürlich auch nicht fehlen.

Natürlich haben die Eltern besonders bei kleineren Kindern das letzte Wort - dennoch ist das Gefühl von Entscheidungsmacht und Eigenverantwortung meist einhergehend mit einer positiven Herangehensweise. Das gilt nicht nur im Büro, sondern eben auch bereits bei der Einschulung. Und wer sich, gut vorbereitet, auf die Schule freut, hat gute Chancen einen tollen ersten Tag zu haben. In diesem Sinne: Frohe Einschulung!

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