Freitagmorgen in der Früh landete eine Truppe der STV Frauen bereits in Amsterdam Schiphol und stärkte sich für den bevorstehenden Tag. Mit dem Zug fuhren wir nach Breda, der Heimatstadt unserer Turnkameradin Wendy, und weiter gemütlich mit dem Velo durch das weite Grün mit Blumen und schön gepflegten Häuser mit ihren Vorgärten. Pünktlich zur Apérozeit zauberte unsere Reiseleiterin Wein und Snacks aus ihrem Rucksack. Der Besuch einer Mühle gehörte natürlich auch zu einem Holland-Tag. Ausser Programm war jedoch ein defektes Velo, was für die einten jedoch eine willkommene Pause gegen die "Velosattelschmerzen" war. Ein Ersatzvelo wurde organisiert, und weiter ging's zum Nachtessen. Den Kaffee durften wir bei Wendy's Mutter im Garten geniessen. Nach dem Deponieren der Velos im Velostall und einem Schlummertrunk waren wohl alle bettreif.

Samstags stand eine Stadtführung auf dem Programm. Die Stadt Breda strahlt entspannte Gelassenheit aus. Der grosse Marktplatz ist Mittelpunkt. Hier liegen neben dem alten Rathaus und der Liebfrauenkirche auch zahlreiche Cafés und Restaurants. Ebenfalls sehenswert war der Beginenhof. Stadtwandern macht hungrig, und so gab's "Essen aus der Wand", eine schnelle Mahlzeit aus den Automaten, für uns eher gewohnheitsbedürftig. Wir probierten einige Spezialitäten wie Bitterballen (frittierte Fleischragout-Bällchen). Durch die kurze Mittagsrast blieb nun genügend Zeit um zu shoppen und Ladenstrassen abzuklappern. Im Sportladen wurde sogar extra für eine Schweizerin Skijacken und -hosen aus dem Lager geholt. Zum Nachtessen trafen alle hungrig beim Treffpunkt ein. Beim anschliessenden Verdauungsrundgang durch die Menschenmenge mit Café- und Pubstopp gab's angeregte Diskussionen, und bei der einten oder anderen drückten auch schon die Augendeckel.

Nach dem Sonntagsfrühstück spazierten wir durch den Park zum Bahnhof Breda und fuhren mit dem Zug nach Amsterdam. Unser Gepäck in den Schliessfächern zu deponieren forderte all unsere Hirnzellen. Gemeinsam meisterten wir die Herausforderung. Zu Fuss und mit einer Grachtenfahrt hatten wir viel zu sehen, die Zeit verging fast zu schnell und es hiess aufmachen zur Rückreise in die Schweiz.  Es waren tolle Tage. Danke für die gute Organisation.       RBN