Niedergösgen

Seniorennachmittag Niedergösgen mit dem Motto „Frühling in Wien“

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Kürzlich fand der dritte Seniorennachmittag für die Niedergösger SeniorInnen statt. Die Präsidentin, Gaby von Arx,des einladenden Vereins, die Stundenhilfe (Haushalthilfe)begrüsste die Gäste und das für diesen Nachmittag engagierte Duo „Wienerherz“ aus Trimbach. Der Anblick des wunderbaren, frühlingshaft dekorierten Saasl war für die Gäste ein Augenschmaus. Mit einem herzlichen“ Servus metenand - Grüezi zäme“eröffnete das oesterreich-schweizerische Ehepaar das Programm unter dem Motto „Frühling in Wien“ mit zwei gefühlvollen weniger bekannten Lieder. Weiter gings mit dem bekannten Lied „ die kleine Kneipe“ von Peter Alexander. Mit Motivation des „Schatzerls“ wurde im Rhythmus geschunkelt. Ein Potpourri mit mehr oder weniger bekannten Melodien rundete den ersten musikalischen Block ab. In der kurzen Pause gönnte das Duo seinen Stimmbändern etwas Erholung und die Gäste wetzten ihre Stimme mit angeregten Gesprächen. Im zweiten Teil besang das Duo die Liebe, welche unausweichlich zum Wiener Frühling gehört, mit dem bekannten Wienerwalzer von Johann Strauss, Couplets aus der Operette „die Perle von Tokai“ “ komponiert von Fred Raimund und Klassiker wie „mei Muetterl war e Wienerin“ usw. Als Stadtführerin vermittelte die Duopartnerin Wissenswertes über Wien. So erfuhren die Gäste, dass Wien, im Jahr 2016, aus weltweit 223 Städten zum siebten Mal hintereinander zur lebenswertesten Stadt erkürt wurde. Mit seinen 19 km2 Grünfläche, 2000 Grünanlagen, davon 248 Pärken, bewachsen mit 200‘000 Bäumen wovon alleine auf der Praterhauptallee 2‘500 Kastanienbäume stehen, bietet Wien ein einzigartiges Naherholungsgebiet. Der nächste Liedteil war den Bäumen gewidmet. Mit dem Potpourri „im Prater blüh‘n wieder die Bäume“, „steht ein alter Nussbaum“ und „du narrischer Kastanienbaum“ besang das Duo die Bäume und lies den Duft der „Blust“ aufleben. Weiter ging die visuelle und musikalische Führung zum Prater. Dieser ist den meisten Leuten mit Vergnügungsviertel mit dem Riesenrad bekannt. Ursprünglich war der Prater ein 6km2 grosses Jagdgebiet von Kaiser Franz Joseph. Mit seinen Wiesen, Wälder und der Donau als Paradies für Freizeitsportler und Spaziergänger bietet dieser Fleck, ou für Verliebte, chlineri lauschige Wiesen. So erzählten die nächsten Melodien Liebesgeschichten und Gefühle. Bei einer Wienreise darf der Besuch des Heurigen, eine gesellschaftliche, kulturelle und kulinarische Eigenheit, von Wiens Umgebung nicht fehlen. Mit wienerischem Schmäh, Charme und Humor begleitete das Paar den „wiseligen“ musikalischen Abstecher zum Heurigen und verabschiedete sich mit einem herzlichen“ Servus ond bhüet ech“ nach diesem facettenreichen, mal fröhlich, schmalzig, frech, gefühlvoll und gemütlichen Wienerliednachmittag. Beim offerierten Zvieri mit Wienerli und Brot, Tee avec, Kaffee und Kuchen, wurde gelacht, geplaudert und die Beisammensein genossen. Mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedeten die Gäste. Der nächste Seniorennachmittag findet am 13. Dezember 2017 statt.

Bericht von H. Huber

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