Niedergösgen

Seniorennachmittag - Musikalischer Leckerbissen

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Die Frauenband "Krauseglucken" im Element

Die Frauenband "Krauseglucken" im Element

Musikalische Leckerbissen – willkommen, bienvenue, welcom…

Kürzlich durfte die Präsidentin, Gabi von Arx-Geiser, der Stundenhilfe (Haushalthilfe) ein stattliche Anzahl Niedergösger SeniorInnen zum dritten Seniorennachmittag im Winterhalbjahr 2014/15 im ref. Kirchgemeindehaus begrüssen. Frühlingshaft war nicht nur das Wetter, sondern auch die wunderschöne Tischdeckoration. Primeli, Vergissmeinnicht, Bellis, Ranukeli und Osterglocken strahlten mit den erwartungsvollen Gästen um die Wette. Die auf der Einladung erwähnten, Krause-Glucken, versprachen einen besonderen Nachmittag. Krause-Glucke ist zwar ein schwammähnlicher wohlschmeckender Speisepilz der im Wurzelraum von Bäumen wächst, bezogen sich an diesem Nachmittag jedoch nicht auf das jeweils offerierte Zvieri - sondern auf den angekündigten Auftritt der Frauenband Krause-Glucken. Mit dem fetzigen Song „Willkommen, bienvenue, welcome“ nahmen die vier Frauen aus Rickenbach LU die Bühne in Beschlag und zogen die Gäste in ihren Bann. Der erste Teil war dem Thema Kabarett gewidmet. Schwungvoll, Erinnerungen weckend an Johannes Heester ging es weiter mit „Schöner Gigalo“. Mit „Was soll ich machen“ zog die Sängerin die Gäste mit ein und verbreitete Heiterkeit und Gelächter. „So ein Mann, so ein Mann“ und „Schuld war nur der Bossa Nova“ beeindruckte die Anwesenden insbesondere das Trompetensolo und die unkonventionelle vielseitige Instrumentierung( z. b. Saxophone, Gitarre, Klavier, Akkordeon, Violine, Posaune, Querflöte, Trompete) in stets wechselnder Besetzung und die gesangliche Qualität aller vier Frauen. Der „Kriminaltango“ und „ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ rundeten den ersten Teil ab. Lassoschwingend und mit Cowboy-Hüten entführte die temperamentvolle Frauenband die Besucher mit einem Medley „Ein Pferdehalter an der Wand“, „Siebentausend Rinder“, „Oh Susanna“, und „Ich will ne Cowboy als Mann“ in die Westernwelt und dann kurz in die Niederdorf Oper mit „ de Heiri het sis Chalb verkauft“ zurück in die Grossstadt. Nebst ihrem musikalischen Können zeigten sie dem Publikum mit dem Song „Ich wollt ich wär ein Huhn“ die ganze Bandbreite ihres komödiantischen Talents und ernteten tosenden Applaus. Bei der Weise „Malaika“ untermalt mit Fingerschnippen und Perkussion und dem gefühlvoll vorgetragenen Chanson „Lili Marlene“ füllte sich der Raum mit einer melancholischen Stimmung. Weiter ging das temperamentvolle, abwechslungsreiche Programm mit einem scheinbar unerschöpflichen Repertoire in jeder Stilrichtung. Mit viel Witz, Charme und Humor füllten die Akteurinnen die Uebergänge und erheiterten die Gäste. Mit ihrem breitfächrigem Können, einmaligen, herzerfrischenden Auftritt und der spürbaren Spielfreude verbreiteten die vier Krause-Glucken viel Fröhlichkeit, ernteten nebst Applaus, Anerkennung, viel Sympathie und machten diesen Anlass unvergesslich. Beim anschliessend gemütlichen Zusammensein mit Wienerli, Brot und Kaffee und Kuchen liessen die Gäste den unterhaltsamen Nachmittag ausklingen, verabschiedeten sich mit einem herzlichen Dankeschön und drückten ihr Bedauern aus, dass sie bis zum nächsten Seniorennachmittag bis im Dezember 2015 warten müssen. h.h.

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