Seniorennachmittag der Stundenhilfe (Haushalthilfe)  Niedergösgen

Am dritten und letzten Seniorennachmittag im Winterhalbjahr 2012/2013 bot der Stundenhilfeverein (Haushalthilfe) Niedergösgen seinen Gästen einen speziellen Augen- und Ohrenschmaus. Die geladenen Gäste, Einwohnerinnen und Einwohner ab ca. 60. Jahren  begrüssten mit frenetischem Applaus den „Einmarsch“ der zwölf Damen des Klamottenchörli’s Rothenburg -  Ein Augenschmaus  die nostalgischen Roben der Sängerinnen mit ihren variantenreichen Hüten und filigranen Schirmen. Am Kyboard begleitet von Viktor Löffler sangen sie sich gleich mit dem ersten Lied „Spiel mir eine alte Melodie voll Gefühl…“ in die Herzen der Zuhörer und Zuhörerinnen. Schlag auf Schlag  folgte das Couplet „So hübsch wie wir gewesen, trifft man (Mann?) heute nicht mehr an, gefolgt  vom melancholischen Lied von Arthur Beul über den tiefsten Liebeskummer. Die mit reinen, klaren Stimmen, von Alt bis Sopran, vorgetragenen Melodien ernteten herzlichen Applaus.

Beschwingt tanzend und singend erzählten die Sängerinnen die Geschichte von Frau Elisabeth, welche aufgrund der neu erstanden langen Robe, ihre Beine nicht mehr zeigen konnte: „wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt…“.  Anschliessend verbreiteten sie eine alte Weisheit mit dem Lied: „Noch em Räge schiint d’ Sonne.“ Zum Abschluss des ersten Teils  erklang die griechische Weise: Eleni, Eleni, gefühlvoll vorgetragen von den Damen und einem eindrücklichen Solo des musikalischen Leiters, der mit seiner raumfüllenden Baritonstimme die Anwesenden beeindruckte. Immer wieder hörte man Zwischenkommentare wie wunderbar, einmalig, bravo...!  In erfrischend nostalgischen Frühlingskleidern präsentierten sich die Damen im zweiten Teil. Zu Beginn dieses  Programmteils lud die sympatische Truppe die Gäste auf eine Reise nach Italien ein. Mit „Kommen ein bisschen mit nach Italien“, „O mio bella Napoli“, „zwei kleine Italiener“, Nicola, Nicola, Nicolino“ und „Marina, Marina, Marina“ verbreiteten sie Frühlings- und Ferienstimmung, dolce far niente,  und weckte Erinnerungen an längst vergangene Zeiten! Mit dem Stück „Bosanova“ und dem Lied „Tulpen aus Amsterdam“ nahm das Programm seinen herzerfrischenden Fortgang und  das Verteilen von frischen Tulpen erfreute die Beschenkten.  Den tosenden Applaus verdankte das Chörli mit der stimmungsvollen Zugabe des Titels „i have a dream“ der Popgruppe Abba. I Have a Dream war auch der Titel einer berühmten Rede von Martin Luther King, die er anlässlich des Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit hielt. Diese Botschaft: „ich hab vertrauen, mich trägt mein Traum“ war berührend. Mit „gloria, gloria halleluja“ verabschiedete sich das Klamottenchörli Rothenburg und hinterliess eine begeisterte Gästeschar.

In fröhlicher Atmosphäre und angeregt plaudernd genossen die  Gästen feine Wurstweggen  und das reichhaltige Kuchenangebot mit Tee und Kaffee mundete allen vortrefflich. Die spontane Einlage „o solo mio“ des musikalischen Leiters liess den Saal nochmals spürbar erbeben.

Es war ein einmaliger, unterhaltsamer, heiterer, beschwingter und gediegener Nachmittag für den sich die Gäste beim Verabschieden herzlich bedankten.h.h.