Schönenwerd

Seniorennachmittag im Casinosaal

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„Veronika, der Lenz ist da“ sangen die aufgestellten Frauen des „Klamottenchörlis Rothenburg“. Draussen spielte zwar das Märzwetter gerade April; von Frühling war noch nichts zu spüren. Im Casinosaal hingegen sorgten die bunten Blumen und die farbenfrohen  Sets auf den Tischen für eine heitere Stimmung. Etwa 125 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung der Einwohnergemeinde gefolgt, darunter erfreulich viele mit ursprünglich italienischer Herkunft. Auch sie kamen bei den Darbietungen der Frauen aus Rothenburg voll auf ihre Rechnung. Im zweiten Teil ihres Auftrittes traten diese nämlich sommerlich gekleidet auf und verbreiteten mit „Marina“, und anderen Schlagern südliche Ferienstimmung. Was das Chörli in seinem gesamten Programm darbot, waren eigentlich auch „alte Klamotten“, aber frisch und beschwingt dargeboten. Gekleidet im Stil der Sechzigerjahre sangen die zwölf Damen - begleitet von einer Pianistin -  nicht nur alte, bekannte Schlager, sondern tanzten auch noch dazu und begleiteten ihre Lieder pantomimisch. „Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem“ und das Lied vom „Ausverkauf“ boten den anwesenden Männern jedenfalls einen tiefen Einblick in die hausfrauliche Psyche.

Wie gut das Programm angekommen war, zeigte der kräftige Applaus.

Vor dem Konzert hatte Milena Känzig-Bärtschi, die Präsidentin der Alterskommission, die Anwesenden und den Chor herzlich begrüsst. Gemeindepräsident Peter Hodel konnte der ältesten Anwesenden, Hanni von Arx-Kissling, ein originelles Geschenklein überreichen: ein ganz neues Memory mit Fotos aus Schönenwerd. (Das Spiel kann auf der Gemeindeverwaltung für Fr. 11.- bezogen werden.) Peter Hodel informierte dann über verschiedene Baustellen im Dorf. Eine davon wird nächstens  verschwinden: Das neue Reservoir im „Holz“ ist bald fertig und wird im kommenden Sommer eingeweiht. Eine andere Baustelle steht uns noch bevor: Das Hauswirtschaftsschulhaus wird umgebaut und mit Unterrichtszimmern versehen; die Schönenwerder Schülerinnen und Schüler kochen künftig in Gretzenbach.

Nach dem Konzert traten wieder die Mitglieder der Alterskommission (mit Verstärkung) in Aktion. Sie servierten Kaffee und Tee und ein appetitliches Zvieri, das im „Haus im Park“ sorgfältig zubereitet worden war.

Und dann ging ein gemütlicher Anlass zu Ende. Wie gut der Nachmittag angekommen war, bewiesen die zufriedenen Gesichter beim Abschiednehmen.  Besten Dank nochmals an alle: an das beschwingte Klamottenchörli, die aufmerksamen Mitglieder der Alterskommission und die Küche im „Haus im Park“! 

                                                                       Text und Fotos: Reinhard Mundwiler

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