Mit bester Laune machten sich Ende August die Senioren von Aedermannsdorf zur alljährlichen Reise auf. Die Fahrt führte durch das wunderbare Baselbiet über einsame Strässchen nach Teufen im Kanton Zürich. Genau beim Restaurant Tössegg mündet die Töss in den Rhein. Und wenn das Wetter etwas besser gewesen wäre, hätte man dies sogar von der Terrasse aus beim Essen aus beobachten können. Nach einem feinen Menü machte sich die Schar dann Richtung Rheinau auf. Dort stand eine kurze Besichtigung der Klosterinsel auf dem Plan. Die imposanten Gebäulichkeiten wurden im 8 Jahrhundert baubegonnen und entwickelten sich in der Blütezeit zu einem riesigen Benediktinerkloster. Das Kloster wurde jedoch bereits 1862 aufgegeben und vom Kanton Zürich übernommen. Nach Umbauten wurde darin eine psychiatrische Klinik geführt bis es 1998 in Pacht an die Stiftung Fintan ging. Die Klosterkirche ist beliebt für Hochzeiten.

Schon ging es wieder Richtung Heimat, wo bereits ein feines Nachtessen im Gasthaus Schlüssel wartete. Die Musikgesellschaft gab traditionsgemäss ein Ständchen zu Ehren der Aedermannsdörfer Seniorinnen und Senioren. Gemeindepräsident Bruno Born hielt zum Schluss des Ausflugs kurz Rückschau über den Tag und informierte die Senioren über eine geplante Umfrage mit der Pro Senectute. Gleichzeitig möchte der Gemeinderat einen Fragebogen über die Seniorenfahrt mitschicken, um die Bedürfnisse der Teilnehmer für diesen Ausflug abzuklären. Diese Fahrt wurde noch von Otto Kamber organisiert, welcher dieses Amt nun aber abgibt. Er hat mit Unterbruch den Seniorenausflug gegen vierzig Mal für die Gemeinde organisiert. Für sein grosses Engagement erhielt er nebst grossem Applaus ein Präsent. Der ältesten Teilnehmerin und dem ältesten Teilnehmer wurde ein Blumenstrauss überreicht. Die Blumen gingen an Lydia Vogt und Franz Kamber.

Regina Fuchs