Am 6. Juni 2018 waren traditionsgemäss alle über 70-jährigen Bürgerinnen und Bürger zum diesjährigen Tagesausflug eingeladen, welcher auf die Seebodenalp führte. 

Die Stossgebete zu Petrus haben offenbar ihre Wirkung gezeigt. Ohne Regen und bei angenehmen Temperaturen führte das bewährte Carunternehmen Goldstern die Reisegesellschaft via Olten nach Rothrist auf die Autobahn bis nach Luzern zum Schiffssteg. Dort stiegen alle auf das schrägliegende Sulzer Dreizylinder-Gleich­strom-Flagschiff „Stadt Luzern“ um, welches uns bis nach Weggis brachte. Dort wurde die Gesellschaft mit dem Car abgeholt und brachte uns auf die Seebodenalp. Diese ist ein auf 1'030 m. ü. M. vorgelagertes Hochplateau an der Nordwestflanke der Rigi. Die von Wald umsäumte Alp ist am schnellsten ab Küssnacht am Rigi erreichbar oder via Luftseilbahn. Im Moment ist die Seilbahn im Neubau und bleibt daher bis Ende Juni geschlossen. So blieb uns nur der schmale, sehr kurvenreiche und stetig steigende Weg übrig. Den einen oder anderen Bürgern war es offenbar nicht ganz mulmig, aber unsere bewährten Chauffeure zeigten ihr Talent und führten uns sicher an unser Ziel.

In der Nähe des Parkplatzes begrüssten uns zwei Alpakas, die jedoch eher am Fres­sen interessiert waren, als an uns. Dort wurden wir bereits im schönen Restaurant Seebodenalp erwartet, wo uns ein reichhaltiges Mittagessen serviert wurde. Er­wähnenswert ist, dass dieses Restaurant das bekannte und beliebte Rigi Bier im Hotel selber braut. Das Bier wird aus klarem Quellwasser der Rigi hergestellt. Ausserdem hat man eine traumhafte Aussicht über die Zentralschweiz mit Sicht auf die insgesamt vier Seen.

 Der Bürgergemeindepräsident begrüsste alle Seniorinnen/Senioren, die eingela­denen Gäste und gab seiner Freude Ausdruck, dass so viele Bürger/innen der Einladung zum diesjährigen Ausflug Folge geleistet hatten. Er nutzte die Gelegenheit und erzählte in einem kurzen Referat, wie wichtig die „Solothurner“ für diese Region früher waren und informierte kurz über die verschiedenen Anlässe der Bürgerge­meinde.

 Das schmackhafte Essen und der feine Tropfen Wein sorgten für rundum gelungene, interessante Gespräche und zum Abschluss wurde das “Kaffee avec“ serviert, welches wie immer von der Einwohnergemeinde Dulliken offeriert wurde.

 Nach dem reichhaltigen Mittagessen stand noch etwas Zeit zur Verfügung, um sich auf der Seebodenalp zu verweilen. Einige benutzten die Gelegenheit und statteten der St. Wendelinskapelle einen Besuch ab. Leider reichte die Zeit nicht ganz, um sich auf Spurensuche zu machen. Denn der Weg bis zur Alpwirtschaft Ruodisegg thematisiert unter anderem die letzte Eiszeit und versucht ein Stück Natur ver­ständlich zu machen.

 Als eine richtige Herausforderung erwies sich jedoch das Gruppenfoto, welches kurz vor der Abfahrt gemacht werden sollte. Alle 87 Personen, gestylt und dicht aneinan­der gereiht auf ein Foto zu bringen, war eine „Knacknuss“, welche unser Hof-Fotograf mit Bravour meisterte.

 Nach dem gemütlichen Aufenthalt auf der Seebodenalp führte uns die Heimreise über Küssnacht, Risch, Rotkreuz, Sins, Lindenberg, Hallwilersee, Dürrenäsch, Teufenthal, Kölliken zurück nach Dulliken. Die froh gelaunte und vielleicht durch die vielen Eindrücke etwas müde gewordene Reiseschar traf pünktlich um 18.00 Uhr wieder Zuhause ein. Die zufriedenen Bürgerinnen und Bürger freuen sich mit Be­stimmtheit schon heute auf eine weitere Reise im nächsten Jahr.

Monika Bärtschi