«Work hard – dream big!» - Schulschlussfeier der Kreisschule Untergäu 2019

Das Motto der heurigen Schulschlussfeier der Kreisschule Untergäu tönt fast billig nach dem amerikanischen Traum. Vom Tellerwäscher zum Millionär? So einfach ist das nicht, aber durchaus möglich. Die Jugendlichen, die ihre obligatorische Schulzeit erfüllt haben, werden mit diesem Gedanken in die Arbeitswelt entlassen. Denn das schweizerische Bildungssystem steht unter dem Motto «kein Abschluss ohne Anschluss». Wer also Träume hat, kann sie mit solider Arbeit auch umsetzen.

An der Schlussfeier verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen von der Schule. In vielfältigen Produktionen zeigten sie, dass sie nicht nur schulisch viel gelernt haben. Mit viel Witz inszenierten sie Sketche, zeigten gekonnte Tanzshows oder bewiesen, dass sie selbst in Akrobatik etwas draufhaben. Die Raiffeisenarena in Hägendorf war gut gefüllt mit einem Publikum bestehend aus Verwandten, Freunden, Behördenvertretern und vielen ehemaligen Schülerinnen und Schülern. Diese sind bereits hart am Arbeiten und gross am Träumen – es geht.

Der Schulleiter der KSU, Dieter Lüscher dankte in seiner Rede allen Beteiligten, die über drei Jahre dafür gesorgt haben, dass die Schülerinnen und Schüler der KSU zu aufgestellten und unternehmungslustigen jungen Erwachsenen herangereift sind. Er erinnerte aber auch daran, dass man nach geleisteter Arbeit nicht vergessen sollte, die wohlverdienten Ferien zu geniessen und die Batterien wieder aufzuladen.

Präsident des Zweckverbandes der KSU, Patrick Ritter ist überzeugt, dass an dieser Schule gute Arbeit geleistet wird. In seiner Rede betonte er, dass grosse Träume aber nicht einfach vom Himmel fallen, sondern eben gemäss dem Motto der Schulschlussfeier hart dafür gearbeitet werden muss. Mit aufmunternden Worten entliess er die austretenden Schülerinnen und Schüler aus der Kreisschule Untergäu und wünschte ihnen für den Start ins Berufsleben viel Glück.

Die Kreisschule Untergäu musste dieses Jahr drei Frauen verabschieden, die an der KSU bereits hart gearbeitet haben. Rosmarie Klaper geht nach vielen Jahren vorwiegend als Französischlehrerin in den verdienten Ruhestand. Sie träumt wohl gross von der neuen Freiheit. Anne Zutavern war seit zwölf Jahren eine sportliche und chemische Institution an der KSU. Sie zieht es in eine andere Region der Schweiz. Auch da ist träumen erlaubt. Franziska Brand war als Heilpädagogin ein Jahr an der Schule. Andere Aufgaben warten auf sie, ebenfalls verbunden mit harter Arbeit und ihrem jungen Alter entsprechenden grossen Träumen.

Allen, welche die KSU verlassen wünschen wir viel Glück, gute Arbeit und grosse Träume für die Zukunft. Das Motto der Schlussfeier soll sie begleiten.

Simon Herzig