Bereits zum 22. Mal fand heuer der Basler Pflichtcup statt. Dieser eröffnet in jedem Jahr die Saison der Synchronschwimmerinnen, die Teilnahme ist für alle Pflicht. Schon einige Stunden vor Beginn des Wettkampfs trafen sich die Damen und wärmten sich mit einigen Übungen auf. Laufen, dehnen, strecken und ein paar Partnerübungen lockern die Muskeln und bereiten den Körper auf das Turnier im Wasser vor. Alle angemeldeten Teilnehmerinnen waren pünktlich, fit und hoch motiviert erschienen. Sie alle hatten ein gemeinsames Ziel: Eine weitere Medaille für ihre Mannschaft.

Lange haben sie auf diesen Tag hingearbeitet. Mehrmals in der Woche trafen sie sich im vereinseigenen Hallenbad trainierten was das Zeug hielt. Diszipliniert schwammen sie im kühlen Nass und trainierten ihre Übungen. Höchste Priorität hatte natürlich zu jeder Zeit die Synchronität, welche bei so vielen Teilnehmerinnen zugegebenermaßen nicht immer so leicht umzusetzen ist. Doch sie gaben nicht auf, schließlich wollten sie ihr Team auch diesmal an die Spitze führen und die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. 

Der Startschuss fällt - ab ins Wasser, fertig, los! 

Nun war der Moment gekommen, es geht ins Wasser und der Schiedsrichter gibt den lang ersehnten Startschuss. Fünf Richter sitzen in der Fachjury und beobachten das Geschehen mit geschultem Auge. Jede der Teilnehmerinnen muss vier Pflichtfiguren absolvieren, welche vorgegeben sind. In der Jugend drei sorgten gleich zwei Schwimmerinnen des Teams für Begeisterung. Eine junge Frau räumte besonders ab: Sie startete eine Kategorie höher als im Vorjahr und konnte ihr Niveau trotzdem einwandfrei halten. Sie teilt sich den dritten Platz mit einer ausgezeichneten Schwimmerin aus Bern. Die Konkurrent schlief natürlich nicht und war mit der Kategorie der Jugend eins in diesem Jahr besonders stark – ähnlich wie schon bei der letzten Olympia wo nicht nur Wettbegeisterte überrascht wurden. Doch die Mädels ließen sich nicht unterkriegen und konnten alle durch die Bank vorzeigbare Ergebnisse erzielen. 

Medaillensammlung wurde erweitert 

Das wochenlange harte Training hat sich ausgezahlt, die Schönenwerderinnen durften eine Medaille aus der schönen Rheinstadt mit nach Hause nehmen. Doch nach dem Wettkampf ist bekanntlich vor dem Wettkampf, deshalb heißt es nun auch direkt wieder: Training! Damit auch das nächste Turnier wieder ein voller Erfolg wird. In diesem Jahr war es auf jeden Fall absolut bäumig!