Attiswil

Scherenschnitte der besonderen Art im Museum

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Papierschnitt von Elisabeth Germann: Baum mit starken Wurzeln und ausladendem Geäst.

Papierschnitt von Elisabeth Germann: Baum mit starken Wurzeln und ausladendem Geäst.

Attiswil Der kräftige Baum mit starken Wurzeln und ausladendem Geäst ist typisch für die Werke von Elisabeth Germann. Die in Oberbipp lebende Künstlerin setzt Ideen um, die ihr beim Betrachten der Natur zufliessen. Eine Auswahl der Papierschnitte, wie sie ihre Bilder bezeichnet, zeigt Elisabeth Germann an den kommenden zwei Wochenenden im Museum Attiswil.

Mit Schwarz-Weiss-Scherenschnitten hat Elisabeth Germann schon vor längerer Zeit aufgehört. Sie bezeichnet sich selbst als farbenfrohen Menschen. Ausgangsbasis für ihre Werke ist heute vielfach ein mit Acrylfarben gemalter Hintergrund, auf den sie das ausgeschnittene farbige Papier und oft auch noch Sand und feine Steinchen aufträgt. „Das gibt Struktur und Leben“, sagt die Künstlerin. „Bäume, Menschen, Federn, Kugeln und andere Objekte werden damit individueller und erhalten eine dritte Dimension.“ Vorlagen benötigt Elisabeth Germann nicht, sie arbeitet mit Ideen, die sie im Kopf hat und sie bezeichnet ihre Werke als Ausdruck ihrer Lebensfreude. Und sie gesteht, dass sie sich beim künstlerischen Arbeiten sehr gut entspannen kann.

Im Museum Attiswil hat Elisabeth Germann bereits mehrmals ausgestellt, und sie freut sich erneut auf interessierte Besucherinnen und Besucher. Die Ausstellung ist am 18./19. und 25./26. März jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.                        ps

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