Trimbach

SATUS Trimbach Schneesport Weekend

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Gruppenfoto mit Gastwirtin, vor dem Wälderhof in Lingenau (A).

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Gruppenfoto mit Gastwirtin, vor dem Wälderhof in Lingenau (A).

Am Wochenende vom 21. bis 23. Februar 2014, fand das Schneesport Weekend des SATUS Trimbach, zum nun bereits dritten Mal in Lingenau (A) im Bregenzerwald, diesmal mit elf Vereinsmitgliedern und zwei Gästen, statt. Die, je nach Verkehrslage, zweieinhalb bis dreieinhalbstündige Anfahrt, wurde individuell mit den Privatautos, am Freitagnachmittag bewältigt. Um halb acht Uhr wurden wir in unserer Herberge, dem Wälderhof, von der Chefin Barbara Wild persönlich, mit einem süssen Welcome Drink aufs Herzlichste empfangen. Danach genossen wir das fürstliche Viergangmenü, bei einem Glas Rotwein oder Weissbier, je nach Belieben. Im Verlaufe des Abends, wurden es dann noch ein paar Gläser mehr, mit unterschiedlichen Formen und Inhalten. Eines der Gläser, welches bei keinem der Teilnehmer fehlte, hatte eine Schnapsform und wurde, von der Chefin spendiert, mit Williams gefüllt und mit einem gemeinsamen „Hoooh-hopp“ der Kehle zugeführt. Das war dann wohl auch der Startschuss für die erste Runde des Bösi-Spiels, das der geneigte Leser, sollte er nicht selber dabei gewesen sein, möglicherweise vom letzten Chlaushock her noch kennt (falls nicht, könnte dies eventuell ein Grund sein, unserem Verein beizutreten). Dieses Spiel jedenfalls, hatte erneut unsere lustige Runde gepackt und einige wohl bis morgens um halb zwei Uhr nicht mehr losgelassen.

Den Samstagmorgen begannen wir, individuell zwischen Viertel nach acht und halb zehn Uhr, mit einem reichhaltigen Frühstück. Die grosse Zeitspanne von einer Stunde und fünfzehn Minuten, war einer etwas zu freien Auslegung einiger, der vom OK-Chef am Vorabend gemachten Programmansagen für Samstag zu verdanken. Diese kamen wohl auch nicht ganz einheitlich daher, was vermutlich auch dem langen Abend zugeschrieben werden konnte. Bei Bilderbuchwetter ging es dann, auf die sehr gut besuchten Langlaufloipen und Skipisten des nahegelegenen  Balderschwang im Allgäu (D). Die Schneeverhältnisse waren erstaunlich gut, um nicht zu sagen fast perfekt, wenn man bedenkt, dass es in Lingenau (685m ü.M.) frühlingshaft grün war und dass Balderschwang (1044m ü.M.) um nur gerade 359m höher liegt. Zum gemeinsamen Mittagessen, traf man sich dann im Schwabenhof, wo die zum Teil bereits etwas leeren Batterien, wieder aufgeladen werden konnten. Nach der nachmittäglichen, sportlichen Betätigung auf Skis, gab es dann noch einen Drink oder einen Kaffee mit Apfelstrudel in der Spätnachmittagssonne von Balderschwang, ehe es dann per Auto, zurück in den Wälderhof, nach Lingenau ging. Beim erneut viergängigen Nachtessen, blieben diesmal zwei Stühle leer. Grund dafür waren wohl irgendwelche Grippeviren, die zur Unzeit ihre Wirkung entfaltet hatten. So verpassten die beiden Betroffenen, nicht nur ein vorzügliches Menü, sondern auch eine Runde Honig-Williams, die nach einem der Bösi-Spiele, an welchen sie sich selbst beteiligt hatte, von der Gastwirtin spendiert wurde. Der Abend war etwas weniger lang als am Freitag, aber kein bisschen weniger lustig.

Der Sonntag war ein strahlend schöner Tag, mit guten Pistenverhältnissen für Skifahrer und Langläufer. Umso schmerzhafter war der Abschied für die beiden Erkrankten und ihre Begleiter, die, kurz nach dem Frühstück, ihren Heimweg antraten. Die Langläufer drehten dann erneut ihre Runden und genossen, trotz zum Teil ein wenig müder Beine, die prächtige Landschaft um Balderschwang. Zwei der erfahreneren Langläuferinnen ließen es sich nicht nehmen, trotz leichter Müdigkeit, die schwarze (d.h. schwere) Loipe nochmals zu absolvieren: Großartige Leistung! Am Mittag trafen sich alle Wintersportler wieder im Schwabenhof, wo sich unsere beiden Gastteilnehmer bereits ein gemütliches Plätzchen in der Sonne gesichert hatten. Es wurde berichtet, dass einige von uns, bereits einen Nothelfereinsatz zu leisten hatten: Ein dunkelhäutiger Priester, der vermutlich das erste Mal auf Skiern gestanden hatte, war eine Böschung hinunter gestürzt und hatte sich dabei eine schmerzhafte Knieverletzung zugezogen. Man habe darauf den Rettungsdienst organisiert und sich, bis zu dessen Eintreffen, um den Verletzten gekümmert. Nach dem Mittagessen ging einer unserer Unermüdlichen nochmals auf die Loipe, während unsere Skifahrer nochmals auf die Piste gingen. Die Übrigen genossen weiter gemütlich die Sonne auf der Terrasse des Schwabenhofs. Ab halb drei Uhr machte man sich, um ein paar wunderschöne Tage unter Freunden reicher, nach und nach auf den Heimweg.

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