Würenlingen

Rund 400 Läufer mit Karte und Kompass im Wald

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Die OL-Gruppe Cordoba Baden-Brugg-Zurzach heisst zahlreiche Orientierungsläufer trotz Corona-Virus am 73. Zurzacher-OL willkommen.

Der Wald unterhalb von Würenlingen war am vergangen Sonntag wohl etwas belebter als sonst. Rund 400 Orientierungsläufer machten sich auf die Postensuche, Corona hin oder her. Während die Frühstarter sich noch mit dem typischen trüben Herbstwetter zufrieden-geben mussten, durften die Spätgestarteten sogar ein paar Sonnenstrahlen geniessen - wie man es sich wünscht. Obwohl die Organisation aufgrund von kurzfristigen Corona-Ausfällen bei den Funktionären etwas durcheinandergeriet, sind die Organisatoren zufrieden.  Laufleiter Martin Oppliger zieht eine positive Bilanz: „Dank dem routinierten OK-Team und den spontan eingesprungenen Helfern ist uns ein tolles Event gelungen.“ Auch die bewusst einfache Organisation mit einem kleinen Team von nur 16 Leuten hat sich bewährt und reibungslos funktioniert.

Ein durchmischtes Teilnehmerfeld
Ebenfalls sehr erfreulich in den Augen der Organisatoren der OL-Gruppe Cordoba war das durchmischte Teilnehmerfeld. Breitensportler und Quereinsteiger zwischen sechs und 89 Jahren aus der ganzen Deutschschweiz fanden ihren Weg in den Aargau.  Vor allem der Erfolg der Traditions-Kategorie „Familien“ fällt auf. Insgesamt 22 Familien, zumeist aus dem Dorf oder der näheren Umgebung, machten sich mit Karte und Kompass auf in den Wald und genossen einen Sonntagsspaziergang der etwas anderen Art. „Es freut uns sehr, dass so viele Personen trotz Corona und der daraus folgenden, etwas komplizierteren Anmeldung, den Weg hier zu uns gefunden haben“ meint Martin Oppliger weiter. Die vielen positiven Rückmeldungen für die Laufanlage, die Verpflegung und die Organisation im Allgemeinen motivieren für die geplanten Läufe im nächsten Jahr, den Badener OL im Frühling und den Zurzacher OL wiederum im Oktober.

Chantal Oppliger

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