13 erwartungsfrohe Männer reisten mit dem Auto und Flugzeug  nach Hamburg. In der Innenstadt angekommen wurden im Hotel die Zimmer bezogen. Am Freitag und Samstag konnten wahlweise, unterschiedliche, vorreservierte Ausflüge getätigt werden. Nach dem Frühstück nahm eine Gruppe an der sehr interessanten  Führung durch die Elbphilharmonie, der alten Speicherstadt und Hafencity teil. Eine andere Gruppe liess sich durch einen Guide die Innenstadt und den Hafen zeigen. Nach dem Mittag war dann die ganze Gruppe wieder für eine Hafenrundfahrt versammelt.  Riesige Container Schiffe mit zum Teil über 20`000 Container werden von noch grösseren Kräne ent– und beladen. Waren es früher vor allem Kaffee, Tee und Gewürze,  so ist es heute Containerware aus aller Welt. Am Abend machten wir einen Rundgang im  Miniatur Wunderland, wo auf riesigen Modellbauten fahrende Züge, Fahrzeuge, Bergbahnen, Schiffe und sogar fliegende Flugzeuge bestaunt werden konnten. Später rundeten wir den ersten Tag in einem typischen norddeutschen Restaurant ab. 

Gestärkt mit dem Frühstück ging es am Samstag auf eine geführte Velotour wo uns der Guide abseits vom Touristenrummel in verschiedene Stadtviertel führte wo die Kontraste in Sachen Leben und Arbeiten nicht unterschiedlicher sein konnten.  Nach dem dreigängigen Abendessen nahm die ganze Männerschar an der Führung durch das berühmt berüchtigte Reeperbahn-Viertel  im Hamburger Stadtteil St. Pauli teil. Matze unser Tourguide, führte uns auf witzige Art und Weise durch die unzähligen Gassen des Vergnügungs- und Rotlichtviertels und wusste als Szenenkenner so einiges zu Erzähler was zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken anregte. In  verschiedenen urtümlichen Kneippen fand der Tag seinen Ausklang.

Am Sonntag  war bis zur Abreise Zeit zur freien Verfügung. Ein paar Unentwegte schlenderten noch einmal durch die Hafenpromenade, inklusive der Durchquerung des Elbtunnels, andere gingen den letzten Tag lieber ruhiger an. So fand diese tolle Reise, wo die Kameradschaft bestimmt nicht zu kurz  kam, mit der Besammlung  am Flughafen seinen Abschluss.  Auf dem Rückflug war es dann um einiges ruhiger als noch bei der Hinreise. Müde aber mit vielen bleibenden Eindrücken kehrten wir zurück nach Lostorf.

Für den Turnverein STV Lostorf, Adrian Rippstein