Zu einem gemeinsamen musikalischen Wochenende machte sich der gemischte Chor aus Kestenholz Anfang April auf den Weg zum „Tor des Schwarzwalds“.

Die von Adrian Stalder organisierte Reise führte die Sängerinnen und Sänger zur Jugendherberge im idyllischen Schloss Ortenberg, in den Rebhängen nahe der Stadt Offenburg gelegen, zwischen Oberrhein und Schwarzwald. Voller Vorfreude und Tatendrang begaben sich die „Regentropfen“ auf den Fussmarsch zum ortseigenen, weit herum bekannten Weingut Schloss Ortenberg. Die anschliessende ausführliche Weinprobe wurde von fröhlichen Gesängen begleitet, die sich weit in den Abend hinein ziehen sollten.

Als „Probelokal“ wurde dem Chor in der Jugendherberge das angrenzende Gartenhaus zur Verfügung gestellt, das mit einem Klavier ausgestattet war. Gospels, Spirituals, Evergreens und aktuelle Lieder erklangen bis zu später Stunde. An diesem Wochenende wurde die Geselligkeit und das Beisammensein grossgeschrieben.

Am darauffolgenden Tag trotzte der Chor der steifen Bise und unternahm mit einer sachkundigen Stadtführerin einen Streifzug durch das für alle bis dahin noch unbekannte Offenburg. Im ehemaligen Franziskanerkloster wurden besinnliche Melodien angestimmt. Auch beim gemeinsamen Mittagessen durfte die Musik zum Abschluss des rundum gelungenen Ausfluges nicht fehlen.

Die Raindrops proben jeden zweiten Donnerstag im Pfarreiheim bei der Kirche in Kestenholz. Nebst verschiedenen Konzerten singen sie an Gottesdiensten, Hochzeiten oder Geburtstagen. Das Repertoire umfasst mehrstimmige, auch anspruchsvollere Gesänge aller Stilrichtungen und wird laufend erweitert. Das gemeinsame Singen und Beisammensein spielt dabei eine entscheidende Rolle. Zusammen mit dem Partnerchor „Voices in Motion“ aus Deutschland, der im Sommer zu Besuch kommt, werden die Raindrops am 30. Juni im Gottesdienst in Kestenholz singen.

Falls Sie Interesse haben, beim Chor vorbeizuschauen oder die Raindrops für Ihren Anlass engagieren möchten, melden Sie sich gerne über die E-Mail-Adresse info@raindrops-kestenholz.ch.

von Marina Stawicki Stalder