Endingen

Rägeliechtli oder doch Räbeliechtli?

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Wenn die Nächte wieder länger werden und die Tage langsam zu kurz, dann ist die hohe Zeit der Wärme gekommen!
Denn was gibt's schon Schöneres, als sich in der warmen Wohnung bei heimeligem Licht einzukuscheln und etwas herzerwärmendes zu lesen oder sich gar vorlesen zu lassen?
Oder einfach einem Feuer beim Lodern zuzuschauen?
Oder duftige Leckereien zu backen und danach frisch zu geniessen?
Oder mit anderen zusammen einen Lichter-Umzug zu gestalten, bei welchem das leuchtende Etwas, sei es eine Frosch-, Fuchs-, Eulen oder Diamanten-Laterne oder auch ein klassisches Räbeliechtli, wärmstens besungen und dabei hellere Zeiten heraufbeschworen werden und die Gesichter der Lichter-Träger- und -Trägerinnen dabei so sanft leuchten wie Neumonde oder auch weit entfernte, hoffnungsvoll schimmernde Sterne?!Standort Endingen:
Wenn da nur nicht die immer wiederkehrenden Regenfronten dieser Tage hineinfunken würden, so dass die Endinger Schüler und Schülerinnen vom Kindergarten bis zur dritten Klasse sich am Abend des 5. Novembers zur Sicherheit damit begnügen mussten, ihre von eigener Hand so schön gefertigten Stücke im Schaufenster der Schulzimmer auszustellen und von aussen zu besingen mit Liedern wie: 'S'Nebeltuech liit uf de Schtrass, macht öis d'Haar und d'Bagge nass', welches in diesem Zusammenhang plötzlich nach 's'Rägeliecht liit uf de Schtrass...' klang!
Doch die Kinder liessen sich durch die widrig angekündigten, doch letztlich ziemlich sanften Wetterbedingungen keineswegs beirren und sangen begeistert mit. Immer wieder faszinierend zu erfahren, wie ein solch zappeliger Haufen durch einfachste Lieder zu einer Stimme bewegt werden kann!
Kurz:
Auch die Räbeliechtli hinter Glas zu bestaunen und einfach was Süsses draussen zu geniessen war schon schön! (Erich Haller)Standort Unterendingen:
Am 5. November war es wieder soweit: Bei sonnigem Herbstwetter halfen die Väter, Mütter, Grosstanten, Paten, Grosseltern, etc. im Schulhaus Unterendingen den Kindern vormittags noch schnitzen. Doch die Wettervorhersage versprach leider Regen und so entschied sich das Organisationsteam schon am morgen früh zur Absage des diesjährigen Lichterumzuges. Die Schlechtwettervariante hiess: Liedervorträge auf dem bedachten Pausenplatz, bestaunen der Räbeliechtli, plaudern und schlemmen.
Doch selbst auf Petrus ist kein Verlass mehr: Er begoss das Dorf eine Stunde vor dem Event und danach liess er die Bewohner in Ruhe! Das eher milde und regenfreie Wetter trug dazu bei, dass der Anlass eine entspannte und familiäre Atmosphäre bekam. Die Schüler sangen ihre eingeübten Lieder in der Abenddämmerung und danach liessen die Anwesenden den Tag bei einer Tasse Tee mit Zopf und Lebkuchen, die die Eltern mit viel Engagement beigesteuert hatten, ausklingen. Auch geklettert und gespielt wurde trotz der Dunkelheit. Schlussendlich doch ein gelungenes Beisammensein! (Hilda de Miguel)

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