«Zehn! Neun! Acht! Sieben! Sechs! Fünf! Vier! Drei! Zwei! Eins!» So tönte es am Dienstag, 17. Mai mindestens 200 mal auf dem Pausenplatz der Primarschule Subingen. Mit einer richtig professionell anmutenden Anlage samt Countdown wurden die selbst gebastelten Raketen aller Kinder von Dr. Timm-Emanuel Riesen vom Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern höchstpersönlich in den Himmel katapultiert.

Im Rahmen ihres Jahresthemas «Wir sind Forscher» organisierte die Primarschule Subingen einen für die Kinder unvergesslichen Anlass.

Mit viel Freude und Kreativität konstruierten die Kinder die Raketen aus PET-Flaschen, erforschten mit Experimenten das Rückstossprinzip, mit dem die gebastelte Rakete genauso wie auch echte Raketen in den Himmel fliegen und warteten dann ganz gespannt auf den grossen Moment des Raketenstarts.

Das Team von Dr. Riesen beurteilte die Raketen nach Flughöhe, Flugstabilität und auch nach der Gestaltung. Voller Stolz holten gleich zwei Kinder des Kindergartens «Hoger» die Maximalpunktzahl 10! Und die am höchsten fliegende Rakete erreichte gar eine Höhe von rund 20 m und fiel dann auf das Turnhallen-Dach, was den Einsatz des Hauswartes erforderte.

Anschliessend durften die Kinder den Weltraum-Experten mit Fragen löchern. Der Wissenschaftler, der am Rosetta-Projekt - einer Raumsonde der ESA, die den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko nach den Ursprüngen unseres Sonnensystems erforscht – doktorierte, erstaunte die Kinder mit seinem unendlichen Wissen und seiner eigenen Begeisterung für seine Wissenschaft.

Dank der grossartigen Unterstützung des Teams CSH von Frau Prof. Dr. Kathrin Altwegg und Dr. Timm-Emanuel Riesen konnte der Anlass überhaupt durchgeführt werden.

Die jungen Forscher und Forscherinnen der Primarschule dankten es ihnen mit ihrem Jubel und ihrer Begeisterung.