Peter Gamper gewinnt auch das „Chlausschiessen“

Sportschützen Albisrieden-Urdorf. Mit dem „Chlausschiessen“ ist die sportliche Saison 2018 der Sportschützen Albisrieden-Urdorf im „Bergermoos“ zu Ende gegangen. Peter Gamper hat den Wettkampf zu seinen Gunsten entschieden und durfte sich als „Oberchlaus“ feiern lassen. Die Krönung der Vereinsmeister und die Preisverteilung an die Teilnehmer des Endschiessens setzten in der Schützenstube den Schlusspunkt unter ein gelungenes Schützenjahr. 

Chlausschiessen mit Schützenfreunden aus Deutschland

Es gehört zur Tradition dass die Freunde der Schützengesellschaft Waldshut mit einer Delegation am „Chlausschiessen“ teilnehmen und damit dem Anlass einen internationalen Anstrich verleihen. Dabei überraschten sie, wie alle Jahre, mit dem Gastgeschenk in Form eines stattlichen „Grittibänz-Lebkuchens“. Dieser wurde wie immer portioniert aufgeschnitten und aufgegessen.

Die sportliche Auseinandersetzung mit zehn Einzelschüssen auf die Zehnerscheibe war ein „Kopf an Kopf-Wettkampf“ und von grosser Spannung geprägt. Am Schluss lagen drei Schützen mit jeweils 97 Punkten voraus. Schliesslich gewann Peter Gamper mit 7 Mouchen vor Bruno Lässer und Conny Meier (je 6). Von den Deutschen Gästen schnitt Wolfgang Gfell als Fünfter am besten ab. Insgesamt beteiligte sich die stattliche Zahl von 37 Schützinnen und Schützen, davon 14 Waldshuter, am „Chlausschiessen“. 

Bergermoos. Chlausschiessen: 1. Peter Gamper 96 (7x10). 2. Bruno Lässer (6x10). 3. Conny Meier (6x10). 4. Ueli Blaser. 5. Wolfgang Gfell (Waldshut). 6. Karl Meier - alle 94. 7. Hanspeter Indergand 92. 8. Albert Buchwalder. 9. Brigitta Indergand. 10. Benjamin Meier. 11. Hansruedi Meier. 12. Jo Reinhard (W). 13. Joachim Schade (W). 14. Karl-Heinz Vonau (W). 15. Karl Heinz Wilhelm (W) – alle 91. – 37 klassiert. 

Neue Vereinsmeister 

Zu den prestigeträchtigsten vereinsinternen Auszeichnungen gehören die Meister-Titel. Klassiert werden die Aktiven in zwei Kategorien: lizenzierte und nichtlitzenzierte Schützinnen und Schützen. Gewertet werden in beiden Kategorien eine vorgegebene Anzahl von Resultaten aus internen und externen Anlässen (Aktive mit Lizenz) sowie ausschliesslich internen Programmen (Nichtlizenz-Schützen). 

In beiden Kategorien gab es neue Vereinsmeister. Bei den Lizenzschützen reihte Peter Gamper eine weitere Meisterschaft seiner langen Siegerliste an. Allein seit 2010 holte er die Meistertrophäe bereits zum sechsten Mal, dreimal wurde er in dieser Zeitspanne zudem noch Zweiter. Während sein neuerlicher Erfolg mit dem Vorsprung von 0,375 Prozentpunkten einigermassen klar war, entschieden im Kampf um die beiden weiteren „Podest-Plätze“ Millimeterbruchteile. Albert Buchwalder und Hanspeter Indergand trennten nach der langen Saison nur 0,07 Prozentpunkte, während Bruno Lässer in der Entscheidung über die Podestplätze mit weiteren 0,69 Punkten Rückstand als Vierter über die Klinge springen musste.

Brigitta Indergand, 2015 und 2016 jeweils Dritte und im letzten Jahr Zweite gewann ihre erste Meisterschaft bei den Nichtlizenzschützen. Dass dieses Mal der fünffache Serienmeister Benjamin Meier (2013-2017) seiner Kollegin den Vortritt lassen musste kam nicht unerwartet. Mit zahlreichen glänzenden Resultaten in den Stichprogrammen, vor allem gegen Ende der Saison, legte sie den Grundstein für ihren erstmaligen Erfolg. Schliesslich gewann sie mit dem neuen Rekordresultat (96,007) und 2,99 Prozentpunkten Vorsprung. 

Vereinsmeisterschaft 2018. Kat. Lizenzschützen: 1. Peter Gamper 95,507. 2. Albert Buchwalder 95,132. 3. Hanspeter Indergand 95,125. 4. Bruno Lässer 95,056. 5. Hans-Rudolf Meier 94,660. 6. Karl Meier 93,994. – 12 klassieret. – Nicht-Lizenzschützen: 1. Brigitta Indergand 96,007. 2. Benjamin Meier 94,208. 3. Cornelia Meier 93,500. 4. Vreni Meier 90,958. 5. Jakob Petermann 84,938. – 8 klassiert. 

Winterpause 

Das „Chlausschiessen“ und der „Ausklang“ waren der Schlusspunkt unter die Saison 2018 der Sportschützen Albisrieden-Urdorf. Jetzt beginnt in der 50-m-Anlage „Bergermoos“ die Winterpause, welche bis Ende März des nächsten Jahres dauert.