Gretzenbach

Pastoralraum-Wallfahrt nach Sachseln

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Gruppenbild auf der Kirchentreppe

Wallfahrer in Sachseln

Gruppenbild auf der Kirchentreppe

Pastoralraumwallfahrt nach Sachseln

Über 30 Personen (von Dulliken bis Schönenwerd) reisten am Sonntag, 22.9.19, mit dem Car nach Sachseln. Nach der Ankunft und dem Kaffeehalt im Hotel Kreuz besuchten die Teilnehmer die Sonntagsmesse in der Wallfahrtskirche. Anschliessend zeigte eine lokale Führerin den Besuchern die Kirche mit dem Grab und die Grabkapelle, wo Bruder Klaus ursprünglich bestattet war.

Dabei war viel Interessantes über das Leben von Niklaus von Flüe und Frau Dorothea zu hören. Nach einem erfolgreichen Leben in Beruf, Familie und Gesellschaft verlässt er im Alter von 50 Jahren mit dem Einverständnis seiner Frau und der ältesten Söhne die Familie. Auf der Hochebene über dem Dorf Sachseln liegt Flüeli-Ranft. Speziell Ranft ist untrennbar mit Bruder Klaus verbunden. Ein Ort der Stille und der Einkehr. Hier in der kargen Schlucht lebte Bruder Klaus dann 20 Jahre in der Einsamkeit, fastete und betete. Aber mehr und mehr reisten ratsuchende Menschen aus nah und fern herbei und liessen sich vom Weisen beraten. Er lebte von 1417-87 und wurde 1947 heilig-gesprochen.

Nach einer kurzen Weiterfahrt konnte oben im Klausenhof ein feines Mittagessen genossen werden. Anschliessend verblieb genügend Zeit für eine Wanderung in der schönen Landschaft der Heimat des Nationalheiligen. Auch konnten das Geburts- und Wohnhaus und die Aussichtplattform mit der grossen Staute von Bruder Klaus besichtigt werden. Bereits am Vortag war eine Gruppe von 36 Velofahrern zur Reise in die Innerschweiz gestartet. Diese übernachteten in der Nähe von Luzern und pedalten am Sonntag weiter zum gemeinsamen Treffen ins Flüeli. Alle überstanden die Fahrt gut und gemeinsam beteten die Wallfahrer zum Abschluss in der untern Ranftkapelle. Nach dem steilen Aufstieg vom Ranft, vorbei an der Klause des Heiligen, erfolgte die Heimfahrt der Teilnehmer mit zwei Cars. Den beiden Organisatoren Flavia Schürmann und Josef Schmid gehört unser Dank.

Alois Herzog

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