Zu einem Hörgenuss besonderer Art fanden sich über das Wochenende gegen 300 Zuhörende in der Klosterkirche Dornach und in der kath. Kirche Gelterkinden ein. Panflöten sind heutzutage zwar nicht mehr ganz selten zuhören. Nun, was das Ensemble „pan-orama“ geboten hat, sucht seinesgleichen.

Für die ganz besondere Darbietung zeichnet die diplomierte Panfötistin SAMP, Monika Fiechter verantwortlich. Sie greift nicht einfach auf die gängige Panflötenliteratur zurück, sondern sucht Werke aus der Klassik, der traditionellen englischen Volksmusik, der Popmusik sowie der Welt des Ragtimes und schreibt sie den Ensemble-Mitgliedern „auf den Leib“.

So waren sehr vielseitige Arrangements zu hören, auf verblüffend hohem Niveau gespielt und sehr gekonnt auf dem Piano begleitet. Der musikalische Bogen spannte sich von meditativ über melancholisch, zärtlich, entfesselt bis ausgelasssen, eben so, wie es sich im Leben anfühlt.

Die Klangvielfalt der Kontrabass-, Bass-, Tenor-, Alt- und Sopran-Panflöten erwies sich akustisch wie optisch sehr ansprechend. Ob das Allegro aus der Kindersinfonie, das Rondiono von Beethoven, das „Magnana“ von Weindorf oder der Magnetic Rag von Joplin, alle elf Stücke erhielten starken Applaus. Berührend war auch das Halleluja des vor wenigen Tagen verstorbenen Leonard Cohen. Das Ensemble kam nicht ohne Zugabe davon und füllte mit seiner Musik viele Menschenherzen mit echter Freude.