Orientierungslauf der Kreisschule Untergäu

Die Schülerinnen und Schüler der Kreisschule Untergäu suchten und fanden Orientierung. Nicht für die Berufswahl oder im Stundenplan, sondern ganz geerdet in Wald und Feld während des traditionellen Orientierungslaufs. Heuer durchforsteten sie das Gebiet westlich der Teufelsschlucht mit der berauschenden Autobahn als Orientierung stiftende Längsachse. Markante Punkte wie Hochspannungsmasten und die Vogelhütte halfen ihnen ebenfalls, den Weg ins Ziel beim Schulhaus Thalacker zu finden.

Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Der Jurasüdfuss forderte den Jugendlichen einiges ab. Die Steilheit des Gebietes und staubtrockene Waldwege hinterliessen neben brennenden Waden auch den einen oder anderen Eindruck im Gedächtnis oder aber Abdruck auf den Beinkleidern. Immerhin konnte sich dieses Jahr niemand über das Wetter beschweren. Im Gegensatz zu anderen Jahren waren weder Regen noch Nebel ein Orientierungshindernis. Da hatte es sein Gutes, dass wir dieses Jahr nicht von Frühherbst, sondern von Spätsommer reden dürfen.

Insgesamt waren an die 250 Schülerinnen und Schüler in der Natur unterwegs. Das bedeutet ein fröhliches Wimmeln und etwas Gekreische. Und natürlich eine ordentliche Organisation von den verantwortlichen Lehrpersonen Matthias Kocher und Anne Zutavern. Ihnen stand wie immer der erfahrene OL-Spezialist Franz Wyss zur Seite, der es versteht, einen auf die Jugendlichen zugeschnittenen Lauf auszustecken.

Simon Herzig