Besenbüren

Nur nichts tun ist falsch! Erste Hilfe Refresher für Gemeinde Angestellte in Besenbüren

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Zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden die Mitarbeitenden der Gemeinde Besenbüren regelmässig zu einem spezifischen Bereich unterwiesen. Dieses Frühjahr war es ein Erste Hilfe Refresher. Denn die Massnahmen, welche man in einer Notfall-Situation benötigt, haben wahrscheinlich die meisten letztmals anlässlich der Autofahrprüfung gehört und geübt, vielleicht in einem militärischen WK dann nochmals aufgefrischt?

Jetzt war es Kursleiterin Ruth Küng, vom Samariterverein Boswil und Umgebung, welche die interessierten Gemeinde-Angestellten bezüglich Erste Hilfe aufdatierte. Mit Beispielen aus der Praxis, wie sie allen passieren könnten, fesselte sie die Teilnehmer gleich zu Beginn: Konfrontation bei Stolper- und Sturzunfällen, Kollaps beim Einkaufen, Beschwerden nach Kontakt mit Gasen oder Dämpfen, Verletzungen nach Unfall oder Schnittverletzungen im Haushalt, Bewusstlosigkeit nach Stromunfall oder plötzliche Schmerzen in der Brust. Was ist zu tun, wenn eine Person zu Ersticken droht? Wenn eine Person bewusstlos ist und nicht atmet? Für alle Fälle hatte die Kursleiterin die entsprechende Antwort und zeigte auch die korrekten Erste Hilfe Massnahmen. Vom Druckverband bei starken Blutungen über eine stabile Seitenlage bei Bewusstlosen mit Atmung bis zur Anwendung der Herzdruckmassage, vielleicht zusammen mit einem Defibrillator – alles konnte mit Simulationsgeräten vor Ort geübt werden. «Wenn ihr jetzt alles vergessen habt», resümierte Ruth Küng abschliessend, «eines sollt ihr euch merken: hinschauen und reagieren, wenn etwas passiert ist – denn nur nichts tun ist falsch. Das wäre unterlassene Hilfeleistung», gab sie den Teilnehmern mit auf den Weg.

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