Seit Juni 2015 ist der Neubau der Turnhalle Hermesbühl in vollen Gängen. Das zwölf Millionen teure Projekt ist 2014 von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Solothurn mit einem grossem Mehr angenommen worden.

Während der gesamten Bauphase wird das Schulhaus Hermesbühl in Betrieb bleiben. Da die Baustelle zum Schulhof abgegrenzt ist, können die Schulkinder den Pausenplatz wie gewohnt nutzen, jedoch fehlt für viele Schülerinnen und Schüler einen sehr wichtigen Teil.

Seit einiger Zeit ist mittgeteilt worden, dass die Schüler und Lehrpersonen noch länger auf ihre Doppelturnhalle warten müssen. Der Neubau verzögert sich um rund 7 Monate, auf Grund der schlechten Bodenverhältnisse. Die Turnhallen sollen den Schülern und Lehrpersonen ab dem Sommer 2017 wieder zur Verfügung stehen.

Nun haben wir ein paar Schüler und Lehrpersonen nach ihrer Meinung zur Verzögerung und Allgemein zum Neubau der neuen Turnhallen befragt. Es hat sich dabei rausgestellt, dass sich die Lehrer wie auch die Schüler sehr auf die neuen Turnhallen freuen. „Endlich müssen wir dann nicht mehr so lange laufen, um den Sportunterricht besuchen zu können“, war eine der vielen Aussagen, welche uns die Schülerinnen und Schüler mitteilten. Viele haben sich auch beklagt, dass nun viele wichtige Plätze fehlen wie zum Beispiel der Fussballplatz oder die Kletterstangen.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer spüren eine andere Atmosphäre auf dem Pausenhof, die sie sich nicht gewohnt sind. „Das der Fussballplatz fehlt ist bei einigen deutlich zu spüren, da es im Schulhaus selber viele angefressene Fussballerinnen und Fussballer hat. Man spürt auch die Enge des Pausenhofs, welche eigentlich nicht normal ist.“, erklärt mir eine Lehrerin, welche gerade Pausenaufsicht hat.

Nun sind es noch etwa siebzehn Monate bis das Schulhaus Hebü mit den Bauereien wieder befreit ist. Die Freude ist jedoch schon sehr zu spüren.