Petrus zeigte sich als echter Turnkamerad und lieferte Sonne pur, ohne es jedoch mit der Temperatur zu übertreiben. Sehr gute Voraussetzungen also für die Männerriege, am regionalen Turnfest in Messen im Herzen des „Buechibergs“ Motivation und Leistungsstärke zu beweisen.

Das Programm Fit und Fun war gut trainiert - die Übungen von den letzten Turnfesten her schon bekannt. Die sechs Disziplinen  forderten Kondition, Konzentration und nicht zuletzt ein gutes Ballgefühl. Jeder wollte mit gut gemeinten Korrekturhinweisen die Leistung der Mannschaft noch weiter steigern. Wir Männerturner gingen schliesslich beim letzten Eidgenössischen 2013 in Biel als Sieger vom Platz – entsprechend war die Messlatte hoch.

Der Daybus brachte die Riege am Samstagmorgen nach Messen, wo als erstes der Wettkampfplatz besichtigt wurde. Alles war gut organisiert, das Terrain trocken, die Spielfelder gut gezeichnet. Nur die Bise war eher unvorteilhaft und beeinflusste später beim Wettkampf da und dort die Flugbahn der Bälle etwas ungünstig.

An kräftiger Unterstützung vom Spielfeldrand her mangelte es aber nicht. Zahlreiche Vereinsmitglieder und Freunde von Hopperschte standen bereit und feuerten uns Männerturner bei unseren Einsätzen kräftig an.

Die Männerriege trat in der Kategorie Senioren mit 12 Turnern an. Gleich bei den ersten beiden Disziplinen war noch etwas Lampenfieber mit im Spiel was immer wieder einige Zehntels-Punkte kostete. Speziell beim Spiel mit den vier verschiedenen Bällen (Ball-Kreuz) zeigte sich die Nervosität deutlich.

Am Schluss reichte es zwar nicht ganz für das Glanzresultat von Biel. Aber mit 28,13 Punkten – nur wenige Zehntel darunter – reichte es trotzdem deutlich zum 1. Rang. Das Ergebnis lässt sich sehen und zeigt die Kampfkraft, die Geschlossenheit und Stärke der Männerriege deutlich.

Entsprechend gelungen war auch der Einstieg des neuen Oberturners Silvan Pargätzi. Nach der Amtsübernahme Anfang Jahr hat er die Mannschaft gut aufgestellt und mit viel Engagement auf das Turnfest vorbereitet. Auch beim anschliessenden Höck im Festzelt zeigte er sich nicht von der „trockensten“ Seite. Sein Beitrag zum Erfolg war massgeblich – danke Silvan!. Entsprechend ist der Generationenwechsel an der Spitze der Männerriege mehr als gut gelungen.

Der Wettkampf an der prallen Sonne gab Hunger und Durst. So würdigten wir im Festzelt das erreichte Resultat mit Speis und – etwas ausführlicher – mit Trank. Das zog sich dann in froher Runde gemeinsam mit der Aktivriege des Turnvereins noch weit in den Abend hinein, ehe der Daybus – diesmal als Nightbus - die Wettkämpfer sicher wieder in Hubersdorf ablieferte.