Am Sonntag 29. Oktober fand im reformierten Kirchgemeindehaus von Winznau das Kaffeehauskonzert des Kirchenchors Winznau statt. Bei Kaffee und Kuchen hörten die rund 150 Gäste den Chor bekannte Lieder wie „Veronika, der Lenz ist da“ und „Wochenend und Sonnenschein“ singen. Nach einer kurzen Pause, in der das grosse Buffet mit selbst gemachten Desserts geöffnet war, zeigte der Dirigent Georges Regner, dass er nicht nur dirigieren, sondern auch ausgezeichnet singen kann. Mit sehr viel Charme trug er unter anderem die Lieder „Ich küsse ihre Hand, Madame“ und „Ich brech die Herzen der stolzesten Frau’n“ vor. Als beim Lied „Man sollte Klavier spielen können“ alle Chorfrauen statt des Sängers den Pianisten umschwärmten, liess sich Rani Orenstein gar nicht beirren und variierte die Begleitmelodie meisterlich.

Der ganz im Stil der 20er Jahre gekleidete Kirchenchor sang nach einer weiteren kurzen Pause „Mein kleiner grüner Kaktus“, „O Donna Clara“ und „In einer kleinen Konditorei“ und dies sehr gekonnt und sichtlich gut gelaunt.

Bevor der „Special Guest“ auftrat, konnte man sich ein letztes Mal mit Kaffee und Kuchen eindecken. Elegant und sehr gekonnt sang Elisabeth Regner „Die Männer sind alles Verbrechen“, „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ und „Er heisst Waldemar“ bevor sie dann zusammen mit ihrem Mann „Kannst du pfeifen Johanna“ zum Besten gab.

Dieses abwechslungsreiche und von allen Mitwirkenden mit sehr viel Freude vorgetragene Konzert und das reichhaltige Dessertbuffet machten diesen Sonntagnachmittag zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis.

Astrid Geering