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Mit Babys auf dem Weg zur Sprache

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Neue Babykurse ab Mai und September 2017

Babyzeichensprache

Neue Babykurse ab Mai und September 2017

Babyzeichensprache – die Brücke zwischen Brabbeln und Sprechen

Sabrina Reber, Kursleiterin für die Zwergensprache im Oberbaselbiet, ist überzeugt, dass Babys schon ein Menge zu sagen haben - lange bevor sie tatsächlich sprechen können. Mit einfachen, babygerechten Handzeichen soll die Kommunikation zwischen Groß und Klein unterstützt werden.

In den ersten Lebensmonaten kennt jede Mutter die Grundbedürfnisse seines Babys. Doch die Kleinen entwickeln sich weiter, werden mobiler und entdecken mit großen Augen unsere Welt. Ihre Bedürnisse, vorallem ihr Mitteilungsbedürfnis, werden umfassender, nur fehlen zu dieser Zeit noch die Mittel, sich verständlich auszudrücken – egal ob über den Hund im Park oder den Ball, der unters Sofa gekullert ist. Hier hilft die Zwergensprache der Kommunikation zwischen Klein und Groß auf die Sprünge.

Als frischgebackene Eltern steht man vor so manchem Rätsel: Was versucht mein Baby mir zu sagen? Warum weint es schon wieder? Was heißt diesmal „dada“? Den Eltern erspart die Babyzeichensprache eine Menge Rästelraten und läßt Sie staunen, was im Köpfchen kleiner Menschlein schon alles vorgeht!

Bis zum verständlichen Sprechen dauert es meist bis zum zweiten Lebensjahr, auch wenn die allerersten einzelnen Worte schon um den ersten Geburtstag kommen – um sich über alle interessanten Entdeckungen des Tages mit Mama oder Papa auszutauschen, reicht der aktive Wortschatz in dem Alter leider noch nicht. Der passive Wortschatz ist dafür schon umso größer. Die Kleinen verstehen sehr viel, von dem, was wir sagen, nur können sie es verbal noch nicht selbst ausdrücken. Alle Babys möchten aber schon von Anfang an verstanden werden und sind folglich frustriert, wenn das nicht der Fall ist.

Die Zwergensprache überbrückt dieses Stadium. Einfache Handzeichen werden parallel zur normalen Sprache benutzt, um Gegenstände aus dem Babyalltag zu beschreiben. Ihrem Baby wird das Sprechen lernen erleichtert und  es verbessert seine Selbstwahrnehmung und Motorik. Eltern und Baby genießen ein frühes interaktives Zusammensein.

Eine der von Eltern am häufigsten gestellten Fragen, ob die Babyzeichensprache die Sprachentwicklung verzögert, kann ganz sicher verneint werden. In Amerika gibt es das Konzept der Babyzeichensprache seit den 80er Jahren. Hier belegen langjährige wissenschaftliche Studien, daß die Zwergensprachler schneller einen größeren Wortschatz entwickeln, da durch das Zusammenspiel von Gestik und Hören, von visuellen und akustischen Reizen, die Verknüpfung der linken und rechten Gehirnhälfte gefördert wird. Die Babys bekommen früh ein Gefühl für Sprache, was auch ein großer Vorteil für Babys ist, die zweisprachig erzogen werden. Schnell begreifen sie mit Hilfe ein und desselben Babyzeichens zu zwei verschiedenen Sprachen, dass z.B. Milch und Milk das Gleiche sind.

Die Idee der Babyzeichensprache brachte Vivian König nach Deutschland und die Zwergensprache wurde basierend auf der deutschen Gebärdensprache entwickelt, jedoch in vereinfachter Form, so dass die Zeichen für die Babys begreifbar und anwendbar sind.

In den wöchentlich stattfindenden Kursen für Kinder von 0-24 Monaten lernen Eltern und Ihre Babys durch Kinderlieder, Reime, Fingerspiele und Einsatz von babygerechten Musikinstrumenten das Grundvokabular an Babyzeichen für den Alltag. Eine Kurseinheit dauert 8 x 1 Std. Außerdem werden einmalige Workshops für Eltern, Betreuer und Fachpersonal angeboten. Die Kurse & Workshops eignen sich für alle, die privat oder beruflich mit Babys zu tun haben.

Schnupperkurse sind mit Anmeldung möglich. Noch 4 freie Plätze für den Mittwochskurs ab Mai. Ein neuer Kurs startet im September Mittwoch Vormittag und am Samstag, den 24.06.17. gibt es einen Workshop von 9.00-12.00 Uhr.

Weitere Infos unter www.babyzeichensprache.com oder bei Fragen an Sabrina Reber

 Tel. 061 971 28 50 oder sabrina.reber@babyzeichensprache.com

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