Wangen bei Olten

Männerturnverein unterwegs von Schönenwerd nach Lenzburg

megaphoneLeserbeitrag aus Wangen bei OltenWangen bei Olten
Die Wandergruppe auf dem Suhrerchopf mit Suhr und Gränichen im Hintergrund.

Die Wandergruppe auf dem Suhrerchopf mit Suhr und Gränichen im Hintergrund.

Die Wandergruppe des Männerturnvereins Wangen wartete bis die Sturmtiefs „Pera“ und „Sabine“ die Schweiz verlassen hatten und schnürte dann die Schuhe zur 2. Etappe „Quer durch die Schweiz“. Sie führte von Schönenwerd über das Buechholz mit seiner prä-historischen Wehranlage ins Restaurant Roggenhausen. Hier genossen wir nach dem einstündigen Anmarsch den verspäteten Startkaffee.

Eine Besonderheit war der 1999 angelegte spezielle Obstbaumgarten, den wir beim Weitermarsch im Süden des „Roggehuser Täli“ zu sehen bekamen. Es sind dies rund 50 hochstämmige Obstbäume, welche an die einst weit über 2000 Obstsorten in der Schweiz erinnern. Wer kennt beim heutigen Standardsortiment noch Namen wie Schnitzapfel, Habermehler, Wältisteiner, Herbstforelle, Goldbächler, Ontario- und Viktoriapflaume? Diese Obstsorten kamen uns sehr unbekannt vor. Via Oberholz traversierten wir beim Distelberg die Süd Zufahrt von Bahn und Strasse zur Stadt Aarau. Weiter durch den Gönert Wald erreichte die Gruppe bald den Suhrerchopf mit der Aussicht auf unser Mittagsziel Suhr. Der Abstieg führte uns an der Kirche vorbei und über das Flüsschen Suhre zum Bahnhofplatz in ein feines italienisches Restaurant. Die zu erwartenden kühlen Februar Temperaturen haben uns dazu bewogen, auf ein Picknick im Freien zu verzichten und eine kleine warme Verpflegung zu sich zu nehmen.

Bald wurde zum Aufbruch geblasen und wir verliessen Suhr via Bahnhofquartier und erreichten das Flüsschen des Wynentals, die „Wyna“. Über die Vorstadt von Gränichen stiegen wir zum Rynetelhübel und zum Tannhölzli auf und gelangten über die Bergmatte nach Schafisheim. Ein steiler Abstieg auf glitschiger Treppe führte uns ins Dorf und an ihrem Schloss vorbei, welches im spätgotischen Stil erbaut wurde. Dabei handelt es sich um den ältesten Schlossbau des Aargaus.

Vor uns tauchte unser letztes Tageshindernis auf, der Staufberg mit seiner im 10. Jahr-hundert erbauten Kirche. Ein sehr steiler viertelstündiger Aufstieg und schon standen wir zwischen den verschiedenen Gebäulichkeiten, Kirche, Pfarr- und Siegeristenhaus und dem Friedhof von Staufen. Vor uns eine herrliche Aussicht auf Staufen und Lenzburg. Nochmals ein Abstieg und schon waren wir auf dem Bahnhofplatz Lenzburg und konnten uns noch vor der Heimreise mit etwas Kühlem stärken.

Im nächsten Monat geht’s von Lenzburg, dem Aabach entlang via Seon nach Unterkulm, zurück ins Wynental.                                                                          von Robert Bitterli

Meistgesehen

Artboard 1