Über die Rotbergegg

Am Mittwoch, 26.6. versammelten sich 13 Wanderer beim Bahnhof Wangen, um ein eher unbekanntes Gebiet im Aargau zu besuchen. Mit Bahn und Bus über Brugg nach Villigen, wo das obligate Startkaffee und Gipfeli im Hirschen zelebriert wurde. Darnach ein Aufstieg durch Rebberge mit Sicht auf das PSI (Paul Scherrer Institut). Schon die Römer bauten hier in der Gegend Reben an. Dann folgte eine steile Waldstrasse hinauf auf die offene Fläche unter dem Rotberg. Der Wärme wegen wurden immer wieder Trinkpausen eingeschaltet. Ein Nebengeräusch wie bei einem Gebirgsbach machte das Förderband vom Steinbruch Gabenchopf. Hier öffnete sich der Blick über das Aaretal und die „Gesteinspipeline“ war nun in der ganzen Länge von 4 Kilometern über die Ebene und Aare bis zum Zementwerk Holcim in Würenlingen zu sehen. Kurz darauf war die Rotbergegg erreicht und es folgte ein steiler Abstieg nach Mandach, wo wir ein feines Essen wieder in einem Hirschen geniessen konnten.

Am Nachmittag ging es weiter 30 Minuten lang über offenes Gelände und dann am und im Wald abwärts zum Ziel Leibstadt. Dank der vielen Pausen konnte uns auch die Hitze nicht viel anhaben. Erlebt haben wir Natur pur und die Rückreise war dank klimatisierten Bus und Bahn eine Wohltat.

Ruedi Fehlmann