Letzten Samstag fand nach einem Jahr Unterbruch wieder das Lichterfest im Pfarreizentrum Selzach statt. Nachdem mit Pastetli und Hamme aus der Jodlerküche von Urs Bur und Ernst Schär, unterstützt durch fleissige Helferinnen für das leibliche Wohl der Anwesenden gesorgt war, führte Ueli Bucher das Publikum mit passenden Kostproben aus: „Ein Berner namens…“ durch dem Abend. Der Handharmonika-Club Lommiswil unter der Leitung von Josè de Mena begann mit zwei Medleys das Abendprogramm. Schon hier kamen das Temperament und die Liebe des Dirigenten zur Perkussion zum Ausdruck, setzte er doch in den Stücken ausdrucksstark nebst den Handharmonikas Schlagzeug, Kesselpauke und Marimba ein. Einen Kontrast zur Intrumentalmusik setzte der Jodlerklub Hasenmatt mit dem Lied: „Danke säge“ von Sepp und Tobias Herger. Nach zwei weiteren Beiträgen des Handharmonika-Clubs dirigierte Josè de Mena den Jodlerklub zusammen mit seinem Orchester durch das Werk von Emil Wallimann „Dankbar si“. Nach der Pause löste „Rüedu vo Zäziwil“ in Militäruniform im Publikum Lachsalven aus mit seinen Geschichten. Den zweiten Teil begann der Jodlerklub  mit dem Grubenälpler Jutz von Fredy Wallimann, einem Naturjutz, in dem die Jodler auf einem Tonfundament der Begleitstimmen getragen werden. Der Handharmonika-Club begeisterte anschliessend mit weiteren Arrangements aus der Pop-Szene, bevor der Jodlerklub mit „Dankbarkeit“ von Franz Stadelmann und der Aufforderung an das Publikum: „Dini Seel e chli la bambele la“ von Ruedi Bieri das Programm abschloss. Dem Leiter des Jodlerklubs, Martin Riggenbach ist es gelungen aus einem Dutzend Sänger und einer Jodlerin einen stimmsicheren Klub mit gutem Chorklang zu formen, was durch den langen Applaus bestätigt wurde. Das traditionelle, gemeinsam mit dem Publikum gesungene Lied „Stille Nacht“ stimmte den Saal auf die kommenden Festtage ein.

Gerhard Egger