Sie hatten etwas drauf, die adrett gekleideten „Mädels“ und die smart auftretenden Burschen vom Interkantonalen Mädels- und Männerchor. Leise, wuchtige und fröhliche Töne erfüllten die voll besetzte Franziskanerkirche. Als Konzertgast war der Männerchor Chutz Langendorf eingeladen. Drei Lieder in drei Sprachen, das war das Auswahlkriterium aus seinem reichhaltigen Repertoire. Beim Lied „Wenn die Elisabeth ..“ von Robert Katscher wurde der Chor schwungvoll von Jürg Liechti am Keyboard begleitet. Der „einheimische“ Chor wurde dank seiner bekannt vorzüglichen Qualität mit kräftigem Applaus belohnt.

Die aus professionellen und geschulten Sängerinnen und Sängern zusammengesetzten jugendlichen Chöre boten einen breiten Liederfächer in den unterschiedlichsten Formationen: als reiner „Mädelschor“, als Männerchor oder vereint. Speziell erwähnt an dieser Stelle seien das besinnlich gemeinsam vorgetragene „A vos omnes“ von Pablo Casals, der von den Mädels theatralisch inszenierte Ohrwurm „Don‘t sit under the apple tree!” von Billy Joel und die von den Männern eindrücklich intonierte Peer Gynt Suite Nr. 1 von Edvard Grieg.

Einen nochmaligen grossen Beifall erntete der Männerchor Chutz unter der Leitung von Doris Däster mit der Zugabe der „Alpenrose“ von Polo Hofer. Und die sich gemeinsam vor Abschluss des Konzertes formierenden beiden interkantonalen Chöre begeisterten das Publikum mit einem Schluss-Potpourri aus Volksliedern, wie z.B. „Lueget vo Bärge und Tal“. Der Präsident der interkantonalen Chorgemeinschaft, Grégoire May, sowie die Leiterinnen und -leiter, Lisa Appenzeller, Sarah Hänggi, Chasper Mani und Patrick Secchiari haben sich mit den beiden Chören vorbildlich in Szene setzten können. Sie ernteten den Dank des begeisterten Solothurner Publikums.

Langendorf, 20. März 2017, Kurt Ritter