Trimbach

Klassenlager Sek E 3a in der Ostschweiz

megaphoneaus TrimbachTrimbach
Die Klasse in der Schoggifabrik Maestrani

Die Klasse in der Schoggifabrik Maestrani

Eine ereignisreiche Velotour von Trimbach bis nach Niederuzwil (SG).

Am 22. August 2016 war es so weit, wir machten uns auf den Weg nach Baden. Gespannt und auf ein gutes Gelingen hoffend, warteten wir um 9.00 Uhr vor dem Mühlemattsaal. Um unser Gepäck nicht mit zu schleppen, haben wir es in ein Camion verfrachtet. Daraufhin machten wir uns bereit und fuhren mit dem Velo los. Mit kleinen Verschnaufpausen kamen wir nach 30 km in Brugg an und dort assen wir zunächst unseren Lunch. Später ging es weiter und wir fuhren Richtung Baden. Nach diesen anstrengenden 45 km haben wir unser erstes Etappenziel erreicht. Was gibt es besser, als eine erfrischende und kalte Abkühlung in der Badi von Baden? Sie war nur einen kurzen Fussmarsch von unserer Jugendherberge entfernt. Danach waren wir so müde, dass wir uns alle nur noch ins Bett legen wollten.

Schon brach der zweite Tag an. Etwa um 9.00 Uhr machte sich eine Gruppe direkt auf den Weg nach Niederuzwil (90 km) und die anderen konnten gemütlich mit dem Zug nach Winterthur fahren und von dort aus mit dem Velo bis nach Niederuzwil (45 km) fahren. Beim Mittagessen wurde an der Töss eingenommen. Wieder vereint fuhren wir weiter, kämpften gegen den Gegenwind und konnten es kaum erwarten, zum Jugendhaus zu gelangen. Nach langem trampeln in die Pedale und kurzen Pausen haben wir es nach 130 km geschafft. Wir waren stolz, so eine lange Fahrt mit dem Fahrrad gemeistert zu haben. Gleichzeitig haben wir die Tradition von Pannen und Verletzungen gebrochen, und wir sind auch unfallfrei geblieben. Nach dem Abendessen waren wir eine gesellige Runde und unterhielten uns die ganze Zeit über. Der zweite Tag neigte sich schon dem Ende zu.

Die erste Nacht war ruhig und friedlich und der Besuch in der Schokoladenfabrik Maestrani AG in Flawil stand vor der Tür. Wir freuten uns sehr darauf, besonders auf das Naschen. Nach diesem informationsvollen Rundgang fuhren wir wieder zurück mit dem Velo. Unser Nachmittag war so aufgebaut, dass eine Gruppe das Tiergesundheitszentrum „Health Balance“ besichtigen konnte und die restlichen am Wasser verweilen durften.

Nach einer allzu kurzen Nacht standen wir am Donnerstag früh auf, zogen unsere besten Schuhe an, denn es ging zur längsten Bank der Welt auf den Kronberg (gleich „hinter“ dem Säntis gelegen). Mit der Gondel fuhren wir hinauf und wanderten bergab nach Appenzell. Die Zeit verging, wie im Fluge und um 17.00 Uhr mussten wir schon wieder zurück sein.

Es war die letzte Nacht, da waren wir auch natürlich etwas lauter und blieben länger wach. Am Morgen mussten wir gemeinsam das ganze Haus gründlich putzen. Als krönender Abschluss hatte unser Klassenlehrer, Thomas Rippstein, uns mit dem Besuch des Schwimmbades Alpamare überrascht. Müde und erschöpft fuhren wir mit dem Zug nach Hause. Um 17.30 Uhr kamen wir in Olten an, wo uns unsere Familien bereits erwartet haben.

Diese Velotour hat unser Teamgeist gestärkt und uns gezeigt, dass wir alle in einem Boot sitzen, dass wir miteinander arbeiten sollten und nicht gegeneinander.

Neda Tadic

Meistgesehen

Artboard 1