Am frühlingshaften Sonntag vom 8. April, gab die Stadtmusik in der Jesuitenkirche ein gelungenes Konzert das in besonderer Erinnerung bleiben wird. Das musikalisch abwechslungsreiche Programm reichte von amerikanischen Klängen über Klassik, Unterhaltungsmusik sowie Blues, bis zum «Vreneli vom Guggisberg». Karin Schüpbach hingegen erfüllte mit ihrer Klarinette und «Gabriella’s Song» die hohen Räume mit wunderschönen Soloklängen.

Die beiden Märsche die die Stadtmusik zum Besten gab, waren beide an ganz besondere Ereignisse gebunden. So war es Marianne Fröhlicher, die Enkelin derjenigen Frau welcher der Loreto-Marsch gewidmet war, die diesem schon beinahe verschollenen Marsch wieder Leben verlieh indem sie das Musikstück der Stadtmusik spendete. Und Dr. Franz Schaller entschied sich – so ganz spontan zu seinem 80. Geburtstag – für die Stadtmusik bei Mario Bürki eine Komposition in Auftrag zu geben, die in besonderer Weise mit Solothurn verbunden ist. Der «Rot-Weiss Marsch», so der Name des Stücks, kam in der Jesuitenkirche zu einer würdevollen Uraufführung.

Es war ein schönes Konzert. Draussen frühlingshaft warm und drinnen etwas weniger, vermochten die satten Klänge nicht nur die Herzen der Zuhörer, sondern beinahe auch die kühlen Kirchengemäuer erwärmen.