Solothurn

Kapuzinerkloster-Suppentag ermöglicht Deutsch-Kurse

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Christinae Lubos von der Scalabrini-Gemeinschaft im Kloster St. Josef Solothurn erhält die Suppentagkollekte von Urs Bucher, Verwalter des Kapuzinerklosters Solothurn

Kollekte an Scalabrini-Gemeinschaft

Christinae Lubos von der Scalabrini-Gemeinschaft im Kloster St. Josef Solothurn erhält die Suppentagkollekte von Urs Bucher, Verwalter des Kapuzinerklosters Solothurn

Christiane Lubos von der Scalabrini-Gemeinschaft in Solothurn erhielt von Urs Bucher ein Kuvert mit Fr. 606.60, dem Ergebnis der Kollekte vom Januar-Suppentag im Kapuzinerkloster Solothurn. Mit dem Geld sorgt die Scalabrini-Gemeinschaft dafür, dass Flüchtlingskinder zu Deutschkursen fahren können. Flüchtlingskinder können Deutschkurse besuchen. Die Kurse sind bezahlt. Die Fahrten zu den Kursen aber nicht. Und die Fahrtkosten sind happig, wenn Flüchtlingsfamilien irgendwo auf dem Land leben. Das Fallbeispiel: eine Flüchtlingsfamilie ist in einer Gäuer Gemeinde untergebracht. Eines der Kinder ist 15-jährig, dem Volksschulalter entwachsen, bekommt also keinen Deutschunterricht in der Schule. Das Kind kann aber Deutschkurse besuchen. Doch das Geld für die Fahrten zu den Deutschkursen kann die Familie nicht aufbringen; sie erhält nur die allernotwendigste Sozialhilfe. Hier springt nun die Scalabrini-Gemeinschaft helfend ein und versucht, das Geld für Fahrten zu Deutschkursen zusammen zu bringen. Es gebe etliche solcher Beispiele, sagt Christiane Lubos von der Scalabrini-Gemeinschaft, die sich überaus dankbar für die Suppentag-Kollekte zeigte.(mgt.)

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