Niedergösgen

Kant. Ehrenmitglieder- und Veteranentagung in Luzern

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Interessierte ZuhörerInnen

Vor der Hofkirche in Luzern Foto Markus Moser

Interessierte ZuhörerInnen

Tagung der Solothurner PNWS Turnveteraninnen und –veteranen

Auf Initiative von Prof. Dr. theol. Stephan Leimgruber, ihrem ehemaligen Verbandspräses und damaligen Priester zu St. Ursen in Solothurn, reisten die Solothurner Veteranen zu ihrer Jahresversammlung nach Luzern.

Traditionsgemäss am letzten Samstag der Sommerzeit traf man sich zur Carfahrt durch die ländliche Gegend des Luzerner-Hinterlandes. Die Fahrt durch die noch saftiggrünen Wiesen im Gegensatz zu den bereits bunten Wäldern bei strahlendem Sonnenschein war ein wahrer Genuss.

Mit der Ankunft bei der Hofkirche gab es zwar noch einen kleinen Wermutstropfen zu schlucken, musste sich doch Stephan Leimgruber infolge eines Spitalaufenthaltes für die Führung in der Hofkirche entschuldigen. Das übernahm jedoch mit Fremdenführer Urban Schwegler, ein profunder und geschichtskundiger Kenner der Hofkirche. Seinen Ausführungen zufolge wurde an dieser Stelle bereits im 8. Jahrhundert  eine Klosteranlage errichtet. Am Ostertag 1633, brannte das damalige Kloster bis auf die Grundmauern nieder. Der Neubau der

heutigen Hofkirche konnte im Jahr 1644 eingeweiht werden. Nach der Führung konnten die Teilnehmer im alt-ehrwürdigen Chorgestühl Platz nehmen und mit einer kurzen Andacht den im letzten Jahr verstorbenen Vereinigungsmitglieder gedenken.

Danach durfte man ein besonders musikalisches Highlight erleben. Die Instrumentalistinnen Frau Suzanne Zgraggen, Luzern, Orgel, und Frau Judith Simon, Saxofon, Schönenwerd vermochten die Zuhörer mit ihren wohligen und gleichzeitig besinnlichen Vorträgen voll in ihren Bann zu

ziehen. 

Mit der Carfahrt ging die Reise weiter zum Ausflugsrestaurant Herlisberg. Hier konnte Vereinigungsobmann Otto Meier, Niedergösgen, nach dem Essen, die 65 Teilnehmer zur Jahresversammlung begrüssen. Diese verlief wie gewohnt harmonisch und speditiv. Nach dem kurzen Jahresrückblick des Obmanns musste Kassierin Marianne Uebersax, Olten, einen belanglosen Verlust in der Jahresrechnung vermerken. Auch das neue Budget sieht ein weiteres Defizit vor, welches die Mitglieder aber nicht beunruhigte und sowohl Rechnung wie Budget genehmigten. Ebenfalls Mutationsführerin Monika Bitterli, Trimbach, musste mit einem Austritt und fünf Todesfällen eine weiterhin rückläufige Mitgliederzahl bekanntgeben. Eine Aenderung wurde zur Ehrung der über 75ig-jährigen Mitglieder beschlossen. Diese soll künftig erst den Teilnehmern ab 80 Jahren zu Teil werden. Als ältesten Teilnehmer der Tagung konnte einmal mehr Max Heim, Jahrg. 1922 aus Neuendorf gratuliert werden. Für die Tagung 2020 konnte zwar noch kein Organisator gefunden werden, diese soll aber wie gewohnt am letzten Samstag im Oktober stattfinden. Die etwas andere Art der Tagung fand bei den Teilnehmern offensichtlich guten Anklang. Nach einem kurzen Ausblick auf das kommende Jahr bedankte sich Meier bei seiner Obmannschaft und allen Mitgliedern für die Teilnahme. Mit den besten Wünschen und insbesondere guter Gesundheit  beschliesst er die Jahresversammlung 2019. Mit der Carfahrt nach Olten fand die gelungene Tagung ihren Abschluss. 

 für die Obmannschaft/ Otto Meier

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