Eppenberg-Wöschnau

Jungbürgerfeier der Gemeinde Schönenwerd

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Bereits am Morgen früh trafen sich 33 junge Erwachsene

Die Jungbürgerfeier der Gemeinde Schönenwerd vom Samstag 22. August 2009 war nichts für Morgenmuffel. Um 7.30 begann die Feier mit Kaffee und Gipfeli im Hotel Storchen. Trotz der frühen Stunde trafen sich 33 junge Erwachsene (so viele wie seit Jahren nicht mehr) mit Vertretern der Gemeinden Schönenwerd und Eppenberg-Wöschnau, um den Übergang ins Erwachenenalter zu feiern. Wie schon im vergangenen Jahr waren auch die Ausländer und Ausländerinnen des Jahrganges 1991 eingeladen, die dieses Mal anteilsmässig deutlich stärker vertreten waren.
In seiner Ansprache zur Vereidigung betonte Gemeindepräsident Peter Hodel, dass mit dem Übergang in die Mündigkeit für alle ein neuer Lebensabschnitt beginne. Damit verbunden sind einerseits neue Rechte und Freiheiten, wie selber Verträge unterschreiben zu dürfen oder Auto zu fahren, jedoch auch mit Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft. Er ermutigte die jungen Erwachsenen zum aktiven Engagement in der Gemeinde, in Vereinen und Organisationen, um Einblick in die politischen Prozesse zu bekommen und diese mit zu gestalten. Nach der Vereidigung gratulierte er allen Anwesenden zum Übertritt in die Mündigkeit und überreichte ihnen einen Bürger-, respektive Mündigkeitsbrief.
Nach der Vereidigung ging es mit dem Car nach Rust in den Europapark, womit der coole, aufregende Teil der Feier begann. Doch die wenigen Sekunden Fun, die den Adrenalinspiegel in die Höhe zu kitzelten, mussten immer wieder durch ausdauerndes und geduldiges Warten verdient werden. Die zweistündige Hin- und Rückfahrt, die langen Wartezeiten vor den Bahnen boten viel Gelegenheit zum Plaudern und Auffrischen von früheren Kontakten. Letztlich war es diese gute Mischung von Aufregung, Warten und Austauschen, die alle zufrieden und gut gelaunt am Abend die Rückreise antreten liess.
Was denken die jungen Erwachsenen zum Umstand, dass in Schönenwerd sowohl Schweizer wie Ausländer an der Jungbürgerfeier teilnehmen können? Die Bilanz ist durchwegs positiv. Sie reicht von Aussagen, dass es schön war, wieder einmal etwas gemeinsam unternommen zu haben, den Kontakt zu ehemaligen SchulkollegInnen verstärkt zu haben, bis zum Gefühl dazu zu gehören und akzeptiert zu sein.
Das Projekt Integration ausländischer junger Erwachsener in Jungbürgerfeier wurde durch den Integrationskredit des Kantons Solothurn unterstützt. (bst)

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