Winznau

Jungbürgerfeier 2019 der Jungbürger 2001 Winznau

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Jungbürger Jahrgang 2001 & Gemeinderat Winznau

Jungbürger Jahrgang 2001 & Gemeinderat Winznau

Jungbürgerfeier 2019

Mit 18 Jahren darf man nicht nur Auto fahren, harten Alkohol konsumieren und kaufen. Einem/Einer Schweizer Staatsbürger/in ist es auch erlaubt, ab dem Erreichen der Volljährigkeit in der Politik auf Gemeindeebene, Kantonsebene und Bundesebene mitzubestimmen. Unter anderem mit Abstimmen oder der Mitgliedschaft in einer Jungpartei. Es lohnt sich auch von diesem neu gewonnenen Recht Gebrauch zu machen, denn nur so können wir verschiedene Diskussionen in der Politik beeinflussen und in diese Richtung steuern wie wir es gerne möchten. Und wie unser Gemeindepräsident uns an der Jungbürgerfeier sagte: «Wer in einer Demokratie schläft, wird in einer Diktatur aufwachen.»

 Uns jungen Erwachsenen stehen sehr viele neue Türen offen, denn es gelten nun neue Rechte und Pflichten. Zum Beispiel hat man das Recht eine eigene Firma zu gründen, aber auch die Pflicht Unternehmenssteuer zu zahlen. Dies alles wurde uns vor der Gelöbnisabnahme von Daniel Gubler, unserem Gemeindespräsidenten, erklärt.

Im Zuge der Gelöbnisabnahme übergab der Gemeindepräsident den Jungbürgern/-innen eine Urkunde, welche von manchen zu Hause vielleicht feierlich eingerahmt wurde.

Umrahmt wurde dieser offizielle und eher kurze Teil vom Go-Kart-Fahren im Race Inn Roggwil und dem Essen im hauseigenen Restaurant.

Der Abend vom 13. September begann um vier nachmittags Uhr beim Chärne in Winznau. Von da fuhren wir mit zwei Autos Richtung Roggwil. David Geering vom Gemeinderat, Alex Lanni und Fabian von Felten erwarteten uns bereits im Restaurant des Race Inns. Da gab es erstmal Kinderschaumwein und Salziges zum Knabbern. Nach dem kleinen Apéro bekamen wir ein eine kleine Einführung von der Rennleitung. Der Rennhelm war natürlich Pflicht, der Overall jedoch war freiwillig. Wir als sehr motiviertes Rennteam zogen ihn aber trotzdem alle an. Jeder von uns wurde einem Kart zugewiesen und zuerst galt es in zehn Minuten, eine möglichst gute Rundenzeit zu erreichen. Diese wurde benötigt, um unsere Startposition in der zweiten Runde zu bestimmen. Die Fahrzeuge hatten trotz ihrer kleinen Grösse eine erstaunlich grosse Power, wie wir ziemlich schnell bemerkten. Nach den ersten zehn Minuten gab es eine kurze Verschnaufpause. Die Hände taten uns weh vom Steuerrad-Herumreissen. Sobald ging es mit dem Rennspass weiter im zweiten Durchgang. Das Ziel in der zweiten Runde war es natürlich, von seiner Startposition aus möglichst viele Gegner zu überholen und am Ende des Rennens an vorderster Stelle zu sein. Der Champion in unserer Runde war der, in diesem Sport bereits ziemlich erfahrene, Oliver Vogt. Viele von uns probierten ihm die Pole Position streitig zu machen. Es war ein harter Kampf, am Schluss gewann Oliver Vogt jedoch wie erwartet. Die Siegerin unserer Herzen war Anfissa Kiefer, die manchen von uns freiwillig ein Überholmanöver gewährte. 

Wir alle hatten einen riesigen Spass an dem Rennen und zum guten Glück gab es auch keine Verletzte. Nach der Siegerehrung gingen wir in das hauseigene Restaurant wo wir unser wohlverdientes Abendessen einnahmen. Nach dem Spaghetti-Genuss kam es zum oben beschriebenen offiziellen Teil mit der Gelöbnisabnahme und Ansprache von Daniel Gubler. Den Abend liessen wir ausklingen mit einem feinen Dessert und interessanten Gesprächen. Ich spreche wohl für alle, wenn ich sage, der Abend war sehr gelungen und darum möchten wir auch einen Dank aussprechen. Wir danken Adrian Zürcher für die Organisation des ganzen Abends, Daniel Gubler für seine Ansprache und natürlich auch allen anderen Gemeinderatsmitgliedern, die an diesem Abend anwesend waren und mit denen das eine oder andere hitzige Duell auf der Kart-Bahn oder interessante Gespräch beim Essen entstand. Die Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 2001 freuen sich über den Ausflug, bedanken sich dafür herzlichst und sie freuen sich auch über die nun vollständige Zugehörigkeit zur Gemeinde. Ich wünsche mir, dass sich die nächsten Jahrgänger an der Jungbürgerfeier ebenso erfreuen können.

 Jan Kusch und Samuele Reino,

Jungbürger Winznau

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