Mit diesen Worten bedankte sich Diakon und Gemeindeleiter Sebastian Muthupara gerührt bei seiner Familie und der Festgemeinde. Am Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, kamen rund 300 Wangener/innen und geladene Gäste zusammen, um Gemeindeleiter Sebastian Muthupara für seine Treue und sein unermüdliches Wirken die Ehre zu erweisen. Seit 25 Jahren wirkt er in der katholischen Pfarrei St. Gallus in Wangen bei Olten. Sein Beruf ist ihm wahre Berufung.

 „Wo du hingehst, da will ich auch hingehen, wo du bleibst, da bleibe ich auch.“  (Ruth 1, 16):  Treue ist sein Lebensmotto, es bedeutet: Da sein, Mitgehen, Schönes miteinander zu teilen aber auch Schwieriges miteinander auszuhalten: und es fällt ihm selbst trotz aller Freude und Hingabe für seinen Beruf innerhalb der starren „Institution Kirche“ nicht immer ganz leicht, denn er ist nicht nur ein treuer, sondern auch ein kritischer und mutiger Zeit-Geist wofür ihn die Gemeinde ebenfalls sehr schätzt.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem dem Anlass und Pfingsten würdigen Gottesdienst. Musikalisch wurde die Messe gestaltet durch den katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Schumacher und weiteren  Sänger/innen und Musikern, begleitet von Ruedi Kissling an der Orgel: Die Melodien und Klänge aus Mozarts Missa in C waren ein wahrer musikalischer Hochgenuss. Anschliessend waren alle in die Festhalle Alp zum Festmenü eingeladen.

Kirchgemeinderatspräsident Bernhard Kissling sowie die Gratulanten und Festredner/innen Gemeindepräsidentin Daria Hof, Ursula Schwarzentruber von christkatholischer Kirche und der evang.-ref. Pfarrer Bruno Waldvogel würdigten den Jubilar, dankten und lobten ihn unter anderem für seine Verdienste für die Menschen innerhalb der Gemeinde, insbesondere für seine positive Art, seine Treue und von Herzen kommenden Bemühungen, jeden, ganz gleich welcher Herkunft oder Überzeugung, willkommen zu heissen und jedem mit Verständnis und Offenheit zu begegnen. Sie würdigten ihn ausserdem für seine besonderen Verdienste für die Ökumene wie auch für die positive und konstruktive Zusammenarbeit auf die man „bauen“ kann.

Für ganz besondere Überraschungen sorgten die beiden Sängerinnen Z. Manis und L. Kahraman mit einem Streichensemble, der eigens für das Jubiläum entstandene Ad-hoc-Jubiläums-Chor aus Kindern, Jugendlichen, Katechetinnen und Müttern sowie die Frauengemeinschaft.

Herzlichen Dank dem Kirchgemeinderat, der dieses Fest ermöglicht hat und all den vielen Helfer/innen, die zum Gelingen dieses Festes mit ihrem ausserordentlichen Einsatz beigetragen haben und nochmals dir, lieber Sebastian, sei gesagt:  „Du bisch es Gschänk vom Himmel, du lebscht was du seischt: bischt mit allne sehr verbunde, dreischt durch Wange manchi Runde, bischt es Liecht, treit vom guete Geischt“.

Genug danken können wir nicht.

Text und Fotos: Vera Griesser