(sw) Am beliebten dreitägigen Sommerferienplausch der reformierten Kirchgemeinde Bözen nahmen dieses Jahr 27 motivierte Kinder daran teil.

Trotz gewittrigem Wetter konnte das Leiterteam die Aktivitäten fast planmässig durchführen. Die Regentropfen trübte die Stimmung in keiner Weise. Es war ein ausgesprochen stimmiges, friedliches Zusammensein zwischen Gross und Klein.

Die Tage starteten jeweils in der Kirche, um zu beten und zu singen. Jedes Mal wurde mit einer kurzen Spielszene ins Thema eingeführt, um die Kinder neugierig zu machen, wie es wohl weiter geht. Am ersten Tag hörten die Kinder die Geschichte: «Jesus segnet die Kinder.» So durften auch die Kleinsten spüren, dass Jesus sie liebt.

Beim anschliessenden Basteln mit den Mosaiksteinen konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Es entstanden farbenprächtige, individuelle Puzzleteile. Am zweiten Tag wurde die Geschichte vom grossen Fischfang und die Berufung der ersten Jünger von Jesus erzählt. Als Vertiefung durfte jedes Kind einen Fisch mit der Aufschrift: «Jesus braucht mich!» bunt bemalen, den es als Buchzeichen als Erinnerung nach Hause nehmen durfte. Am letzten Tag hörten die Kinder die Zächäus Geschichte. Sie spürten beim Postenlauf spielerisch die Ungerechtigkeit des Zöllner Zachäus, was einigen doch sehr Mühe machte und deshalb reklamierten.

Pfarrerin Katharina Thieme nahm beim Abschlussgottesdienst Bezug auf die wunderschön mit Mosaiksteinen verzierten Puzzleteile der Kinder. Sie betonte, dass jedes Teil ineinanderpasst und beliebig ergänzt werden kann, da es jeden mit seinen Gaben und Farben für ein bereicherndes Miteinander der generationenübergreifenden Gemeinschaft braucht.

Das Leiterteam führte passend zum Thema ein kleines buntes Theater auf, um zu veranschaulichen, dass es jeden braucht. Die Lagerlieder des Ferienplauschs mit den dazu passenden Bewegungen sangen die Kinder mit Begeisterung in die Herzen der Anwesenden. Allen werden diese drei friedlichen, abwechslungsreichen Tage und die leckeren Menüs aus der Lagerküche noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Text: Sabine Wülser, reformierte Kirchgemeinde Bözen

Fotos: Renato Farruggio

Weitere Fotos: www.refkg-boezen.ch