Am Samstag 29. April lud die Musikgesellschaft Schönenwerd (MGS) zu ihrem Jahreskonzert unter dem Thema "Frühlingserwachen" in den Casino-Saal ein. Trotz einem dem Motto entsprechenden Frühlingswetter, konnte die MGS ein breites Publikum anziehen und vergnügten dieses mit stimmigen Stücken. So stiegen die Musikanten mit dem Marsch "Fanfare du Printemps", der Frühlingsfanfare, in das Konzert ein. Doch auch modernere Stücke wie der Popsong "Euphoria", den man vom Eurovision Songcontest 2012 kennt, standen auf dem Programm. Die Trompeten zeigten mit ihrem Solo im Stück "Frühling auf der Mühlhalde" was sie können und mit "Wien bleibt Wien" schickt die Musik ihre Gäste auf Reisen. Mit dem "Samba Orfeo" geht es weiter in die wärmeren, temperamentvolleren Gebiete von Südamerika und zum Schluss fand man sich mit dem Stück "Heidi" zurück in der Schweiz und mit dem "Solothurner Marsch" sogar wieder ganz nahe zuhause. Geleitet wurde die MGS von ihrem Dirigenten Christian Sommer.

Jana Bolliger führte die Gäste mit ihren auffrischenden Ansagen durch das Konzert. Aber nicht nur sie Unterhielt das Publikum mit Gesprochenem, denn die Präsidentin der Musikgesellschaft, Esther Widmer, hatte auch einiges zu verkünden. Voller Stolz konnte sie vier neue Veteranen präsentieren: Anton Baldenweg, Rita Häusermann und Corina Salvisberg als kantonale Veteranen, die nun seit 25 Jahren musizieren und Peter Hodel als eidgenössischer Veteran, der für 35-jähriges Musikmachen geehrt wurde. Passend dazu konnte der neue Fähnrich der MGS zum Marsch "Schweizersoldaten" Einzug halten. Nichts desto trotz warb die Präsidentin auch neue Musikanten an, denn, wie viele Musikgesellschaften, ist auch die MGS stets auf Mitgliedersuche.

Der Casino-Saal wurde einmal mehr wunderbar geschmückt und auch die Tombola war reichhaltig ausgestattet. Das Kuchenbuffet liess keine Wünsche übrig: es gab Torten, Kuchen und auch Becherdesserts, alles hausgemacht, versteht sich. In der Küche und im Service wurde die MGS vom Akkordeon Orchester und den Fitten Mannen unterstützt. So waren die Gäste vor, während und nach den Pausen stets mit allem nötigen Versorgt und konnten das Konzert geniessen.