-kam sich wohl keiner der Gäste mit seinem Entscheid vor, am Unterhaltungabend des Männerchors am Neujahrsabend, teilgenommen zu haben. Passen sollte dieses "Inegheit" denn nur zum Theaterstück. Der Präsident, Thomas Zuber, durfte die in der voll besetzten Dorfhalle Anwesenden mit den besten Wünschen zum Neuen Jahr begrüssen. Danach boten die Sänger unter der Leitung von Wolfgang Böhler, begleitet von der Pianistein Maki Wiederkehr, der Violonistin Lisa Wahlen und dem Kontrabassisten Lennart Leonhard einen musikalischen Jahresrückblick mit bekannten Stücken wie "Hie tuet's mer weh" vom Walliser-Musiker "z'Hansrüedi", dem "Söili-Tango" (im Original: "Schweine-Tango) dem Deutschen "Schulze's Skandal Trupp" und "Blueme" des Schweizer Musikers Polo Hofer. Mit grossem Applaus bezeugte das Publikum seine Freude an den meist vom Dirigenten arrangierten und ins Mundart übersetzten Liedern. So gab's dann noch eine Zugabe zu hören.

Im anschliessenden Theaterstück "Inegheit", gespielt von der Theatergruppe des Männerchors, ging es ums Teilen eines Losgewinnes, welcher angeblich dem Dorfbriefträger zugefallen sei. Später kam dann aber aus, dass der Bauer und Geizhals, Fritz Hungerbühler, eigentlicher Gewinner war und so seinen Gewinn mit dem Briefträger teilen musste. Darstellerinnen waren: Monika Widmer als Haushälterin Käthi, Irene Rüegg als junge Witwe und spätere Schwiegertochter, Priska Müller als Leuenwirtin Rösli, Edi von Burg als Bauernsohn Hans, Edi Schneeberger als gemütlicher aber schlauer Dorfbriefträger und Thomas Zuber als Bauer Fritz Hungerbühler. Als Souffleuse stand der Gruppe Manuela Hildbrand zur Seite und als Maskenbildnerin leistete Rosmarie Fellmann einmal mehr eine tadellose Arbeit. Regie führte Pius Hug.

Am Schluss dankte Thomas Zuber allen Helferinnen und Helfern, welche es uns ermöglichen, einen solchen Anlass überhaupt durchführen zu können. Einen speziellen Dank sprach er dem Tombola-Verantwortlichen, Josef Zürcher, aus. Ihm gelang es auch dieses Jahr wieder "gluschtigmachende" Preise zusammens zu stellen. Sogar ein hölzernes "Pausenbänkli" (gestiftet vom Holz-Skulpturen Künstler Edi von Burg) fand eine glückliche Gewinnerin. Zum Ausklang und Tanz spielte dann noch bis in die Morgenstunden der Unterhaltungsmusiker "Johnny's Music Espress".

Beim Schlusswort machte Thomas Zuber aber auch klar, dass, wenn man weiterhin solche Unterhaltungabende erleben möchte, es dringlichst einge neue Sängerkameraden brauche. Sicher gäbe es in unserem Dorf solche, die mit uns am Mittwochabend, jeweils von 19.30 - 21.00 Uhr im reformierten Krichgemeindehaus singen würden, nur müsse die Schwelle zum Einstieg mal überwunden werden. Wir Sänger hoffen, dass dies im 2016 (Beginn am 20. Januar) doch ein paar Lommiswilern (oder auch Auswärtigen) gelingen möge.