Solothurn

Herbstvorbereitungen am Weissenstein

megaphoneaus SolothurnSolothurn

Herbst – Nebelmeer – Weissenstein, 3 Impressionen, die zusammengehören. So haben viele Besucher am Marktstand des Vereins Pro Weissenstein vor dem Tourismusbüro die Gelegenheit genutzt, sich bei Kaffee und selbstgebackenen Leckereien der beiden Berggasthöfen zu verweilen und neueste Informationen vom Bärg für den geplanten Ausflug auf den Weissenstein zu holen. Juragartenführer und Panoramakarten wurden verkauft, neue Mitglieder erfasst – insgesamt eine erfreuliche Bilanz.

Denn im Herbst ist es besonders schön, sich am einmaligen Bergpanorama zu erfreuen und die wärmenden Sonnenstrahlen zu geniessen, vor allem dann, wenn das Mittelland im Nebel verschwindet.

Dieser Anlass wird aber nicht nur genutzt, den Besuchern den Weissenstein näher zu bringen, auch der Vorstand vom Pro Weissenstein, z.B. Willy Niederberger vom Restaurant Sennhaus und Ueli Stucki von Restaurant Hinterweissenstein, Koni Stuber von der Seilbahn Weissenstein sowie Eicke Knauer und Regine Anderegg - Verantwortliche des Juragartens - tauschen Gedanken und Erlebtes aus.

Mit der Seilbahn kommt ein gemischtes Publikum mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen auf den Bärg, darauf muss sich auch der Pro Weissenstein einstellen. Dies zeigt sich am neu angebrachten Warnhinweis zu Beginn des ‚Himmelsleiterli‘, dass der Wanderweg stotzig und schmal ist. Berggänger, die diesen Weg oft begehen, wunderten sich freilich über die Warntafel. Aber diese wurde notwendig, als Besucher versuchten, diesen Bergweg mit einem Kinderwagen zu befahren und das Kind dabei ausgeschüttet wird.

An einem Sonntagmorgen kann es vorkommen, dass der Wanderweg durch Schlafsäcke versperrt ist oder Steine rollen den Hang hinunter, nicht durch natürlichen Steinschlag, sondern weil Eltern ihre Kinder anleiten, Steine nach unten zu werfen – ungeachtet der Tiere oder Menschen, die dadurch zu Schaden kommen können. Auch wurden wieder Schäden durch Bikes auf den Wanderwegen beobachtet.  Es scheint, dass Verhaltensregeln und Rücksicht in der Bergregion nicht mehr selbstverständlich sind, dies muss bei der Jahresplanung berücksichtigt werden.

Der 2. Arbeitstag des Pro Weissenstein fiel buchstäblich ins Wasser, so dass die freiwilligen Helfer die Wege und Infrastruktur nicht pflegen konnten, nur das neu aufgestellte ‚Huserbänkli‘ auf dem Röti wurde verschoben, so dass der Blick nicht mehr auf die 2. Jurakette sondern direkt auf das wunderschöne Bergpanorama fällt.

Bei herrlichem Wetter wurde der letzte Märetstand für 2016 beendet, ideal für einen herbstlichen Vorgeschmack auf dem Hausberg von Solothurn.

Meistgesehen

Artboard 1