Seniorennachmittag der Stundenhilfe (Haushalthilfe)   Niedergösgen

Kürzlich lud die Stundenhilfe (Haushalthilfe) Niedergösgen alle im Pensionsalter stehenden EinwohnerInnen zum dritten Seniorennachmittag im Winterhalbjahr 2013/14 ein. Die Einladung versprach einen spannenden und heiteren Nachmittag mit dem Seniorentheater Oberentfelden. Der Saal des ref. Kirchgemeindehauses war gefüllt mit erwartungsvollen Gästen als sich der Vorhang für den Einakter „NEi, aber au Grosspape“ hob. Mit Begeisterung spielten die Theaterleute ihre Rollen und liess die Zuschauer teilhaben am Alltag einer Wohngemeinschaft. Die Schwestern Vreni, Helen und Xaver, sowie Schwägerin Ursi lebten friedlich zusammen. Die drei Frauen hatten ihren etwas kuriosen Bruder resp. Schwager, der sich mit „grünen Männli“ und Ausserirschischem beschäftigte in ihre Obhut genommen um ihn von seiner Spielsucht abzuhalten. Ein nicht einfaches Unterfangen. Eines Tages verfiel Xaver in seine alte Spielsucht. Statt auf der Post Einzahlungen für seine Mitbewohnerinnen zu tätigen, reiste er mit dem Geld nach Zürich. Dort geriet er in die Fänge des Gaunerpärchens Daisy und Johny verlor mit gezinkten Pokerkarten das gesamte Geld beim Spielen und kehrt erst spät nachts reumütig zurück. Jetzt musste etwas geschehen. Mit Hilfe eines früheren heimlichen Verehrers von Vreni, Karl Hunziker, seines Zeichens pensionierter Detektiv,  genannt Pfefferminzwaker, wurde ein „Schlachtplan“ entworfen. Das Heimetli wurde in eine Spielhölle umfunktioniert und das Gaunerpärchen in die Falle gelockt. Jetzt konnte die „Aktion Pokerspiel“ beginnen. Auf listige und humorvolle Weisen kamen die drei Frauen wieder zu ihrem Geld, das Gaunerpärchen in Handschellen zum Abtransport ins Gefängnis und Xaver mit Einsicht endgültig auf den rechten Weg. Herzerfrischend, lebensnah spielten die Theaterleute ihre Rollen, führten die Zuschauer in eine andere Welt liessen sie schmunzeln, lachen und freuen. Tosender, Sympathie und Anerkennung ausdrückender Applaus, war der Lohn für die tolle Vorführung. Nach dieser spannenden, unterhaltsamen, vergnüglichen Komödie, die auch nachdenkliche und motivierende Botschaften und Weisheiten vermittelt, genossen alle das von der Stundenhilfe offerierte feine Zvieri. Der Kartoffelsalat mit Fleischkäse mundete allen und das reichhaltige, vielfältige Angebot an gluschtigen Kuchen machte die Entscheidungsauswahl schwierig. Dabei unterhielten sich die Gäste angeregt. Es wurde gelacht, geschwatzt – kurzum: im frühlingshaft dekorierten Saal herrschte eine gemütliche, fröhlich heitere Stimmung. Zur Leichtigkeit des Seins leistete das milde, sonnige Frühlingswetter mit stahlblauem Himmel seinen Beitrag. Mit strahlenden Gesichtern, leuchtenden Augen, und einem „Danke vöu Mol, es esch e wonderschön Nomittag gsi“ verabschiedeten sich die Gäste herzlich von den Frauen des Stundenhilfevereins. Eine Frau meinte: „das Einzige bedauerliche ist, dass wir bis zum nächsten Seniorennachmittag mehr als ein halbes Jahr warten müssen. (Der nächste Seniorennachmittag der Stundenhilfe findet am 10. Dezember 2014 statt). H.h.