Starrkirch - Wil

Hauptübung der Feuerwehr Starrkirch-Wil

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Hauptübung der Feuerwehr Starrkirch-Wil 2019

Die Feuerwehr Starrkirch-Wil lud am Samstag den 26.10.2019 zur alljährlich stattfindenden Hauptübung ein. Der Kommandant begrüsste alle Besucher zusammen mit dem Übungsleiter der geplanten Einsatzübung.

Aus dem Gebäude am Kirchrain 5 (alte Post) war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

Der Einsatzleiter Stefan Wyss erklärte den Besucher und Besucherinnen was er bei der folgenden Übung kontrolliert. Er gab die Ziele und somit auch die Kontrollpunkte die genauer angeschaut werden müssen bekannt. Danach wurde dem Einsatzleiter Ernst Will per Funk ins Magazin die Alarmmeldung  bekannt gegeben, und somit ist die Übung ausgelöst.

Die Feuerwehrmannschaft kam nun mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Mannschaftstransporters vor Ort des Geschehens. Als erstes verschaffte sich der Einsatzleiter einen Überblick über die Sachlage, und begann im Anschluss Befehle an die Gruppenführer heraus zu geben. Erste Priorität hat die eigene Sicherheit. Er liess die Strasse absperren damit die Einsatzkräfte ohne Gefahr auf der Strasse die Schadenplatzorganisation erstellen konnten.

Danach wurden drei Rettungen von Personen zum Teil unter Atemschutz ausgeführt. Parallel dazu wurde der Löschaufbau mittels Tanklöschfahrzeug erstellt und diverse Löschwasserleitungen gelegt.

Plötzlich wurde der Einsatz durch einen lauten Knall unterbrochen. Ein Selbstunfall eines «Gaffers» der vorne bei der Strasse mit seinem Auto vorbeifuhr und nur noch Augen für die im Einsatz stehende Feuerwehr hatte. In der Folge fuhr er in die Gartenmauer.

Gehört dies auch zur Übung????

Selbstverständlich ja!

Der Unfallfahrer musste nun auch noch betreut und der rauchende Wagen gelöscht werden.

Nach einer kurzen Einsatzbesprechung durch den Übungsleiter Oblt. Wyss Stefan ist die Einsatzübung auch schon vorbei.

Im Dorfkeller geht es dann bei einem Aperitif über zum Rapport durch den Kommandanten Rolf Hüsser.

Die Feuerwehr hatte ein sehr ruhiges Jahr und leistete im vergangen Jahr sieben Einsätze.  Bei drei Bränden, einem Wasserwehreinsatz, einem Herznotfall, einer Nachbarschaftshilfe (Brand) und einer Gas Emission musste die Feuerwehr ausrücken. Was aber merkbar auffallend ist, hat die Anzahl der Brände zugenommen. Nur durch Aufmerksame Anwohner und Anwohnerinnen konnte bei den Bränden grösserer Sachschäden verhindert werden. Somit war die Feuerwehr immer früh genug vor Ort und die Feuer konnten schon beim Entstehen gelöscht werden.

Damit die Feuerwehr in brenzligen Situationen rasch reagieren kann, absolvierten sie gesamthaft 27 Übungen in diversen Diensten.

Die Mannschaft besuchte insgesamt 30 Kurstage. Durch die Rekrutierung konnte im letzten Jahr wieder ein neues Mitglied für den Feuerwehrdienst begeistert werden. Dies ist Franco Restelli.

Auch dieses Jahr verliessen oder verlassen noch sieben Mitglieder die Feuerwehr. Infolge Wohnortwechsels: Allesandra Opper, David Marfil und Yves Baldinger. Altershalber verlassen nach 6 Jahren Christian Rehberg, nach 10 Jahren Marco Talerico, nach 29 Jahren Andreas Wirz und nach 30 Jahren Ernst Will die Feuerwehr. Mit Yves Baldinger und Andreas Wirz verliert die Feuerwehr zwei Gruppenführer und mit Ernst Will noch einen Offizier und Materialwart der Feuerwehr.

Zu Gefreiten befördert werden konnten dieses Jahr Samuel Steiner, Lukas Wälty und Andreas Dietschi. Alle drei sind im nächsten Jahr vorgesehen für den Gruppenführerkurs, damit die Feuerwehr ihre verlorenen Kaderleute wieder auffüllen kann.

Zum Schluss bedankt sich der Kommandant Rolf Hüsser bei seiner Mannschaft und seinem Kader für das aktive Mitarbeiten und die Unterstützung.

Sowie auch bei den Familien der Feuerwehr Männern und Frauen, dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung, den Nachbarfeuerwehren Dulliken und Olten und der Betriebswehr KKG für die tolle Zusammenarbeit und die grosse Unterstützung im vergangenen Jahr.

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