Luterbach

Golf als Sommervergnügen für Kinder

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Blauer Himmel, Sonnenschein, ein herrlich grüner Fairway und viele begeisterte Kinder. So präsentierte sich der Golfclub Wylihof während der Intensivwoche des Golf-Nachwuchses. „Es war eine schöne, emotionale und lehrreiche Woche“ zeigte sich auch Daniel Niklaus, Juniorencaptain des Golfclub Wylihof begeistert vom Verlauf des Nachwuchs-Camps.

Beim Golfclub Wylihof bedeutet Nachwuchs-Förderung mehr als bloss die obligatorischen Trainingslektionen. Jeweils im Juli wird mit den ganz „grossen Schlägern“ angerichtet, um es in der Golfsprache zu sagen. Dann findet jeweils eine Junioren-Intensivwoche für den Golfnachwuchs im Alter zwischen 9 und 18 Jahren statt. Rund 40 Kinder aus der eigenen Juniorensektion haben sich dieses Jahr für den Anlass angemeldet, um einerseits eine interessante und unterhaltsame Woche zu verbringen und andererseits, um sich weiter zu entwickeln und das Handicap zu verbessern. „Wir sind bestrebt, den Kindern ein vielfältiges Programm zu bieten“, betont Daniel Niklaus, seit dieser Saison Juniorencaptain beim Golfclub Wylihof.

Teamgedanken fördern

Dabei wurden die Camp-Teilnehmer im richtigen Verhalten auf und neben dem Golfplatz geschult, wurde ein polysportiver Nachmittag organisiert, während dem die Kinder koordinativ gefordert wurden, wurden Turniere absolviert, um das Handicap zu verbessern und wurden die Kandidaten für die bevorstehenden Junioren-Schweizermeisterschaften intensiv auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet. Einen besonderen Programmpunkt bildete der Grillabend mit den Eltern mit anschliessendem Übernachten im Zeltlager.

Wichtig ist für Daniel Niklaus aber nicht bloss, dass die Kinder während dieser Woche viel Spass hatten und sich verbessern konnten, man habe ihnen auch gewisse Werte und Verhaltensregeln vermittelt. „Golf ist eigentlich ein Einzelsport. Gerade während dieser Woche wollten wir aber den Teamgedanken und die Solidarität innerhalb des Clubs fördern sowie das faire Verhalten auf dem Golfplatz in den Vordergrund rücken“, betont der 40-jährige Thunstetter, der früher Eishockey spielte und vor sechs Jahren zum Golf kam.

Traditionen bewahren

Wichtig ist ihm zudem die Tradition, die diesen Sport auszeichnet. „Wir legen deshalb Wert auf gewisse Verhaltensregeln, wie etwa das Grüssen beim Eintreffen, auf die Kleidervorschriften oder darauf, dass im Clubhaus keine Caps getragen werden.“ Trotz diesen Vorschriften waren die Kinder mit grosser Begeisterung bei der Sache. „Es ist schön, einmal gemeinsam eine Woche zu absolvieren und miteinander zu trainieren“, erzählte eine 17-jährige Teilnehmerin.

Aber nicht nur die Kinder waren begeistert, auch von den Eltern erhielt Daniel Niklaus viele lobende Worte zu hören. „Wir spürten eine grosse Wertschätzung von allen Seiten. Das hat uns sehr gefreut“, sagte der Juniorencaptain und erwähnte dabei das grosszügige Entgegenkommen der Restaurant-Betreiber bei der Verpflegung der Lager-Teilnehmer sowie dasjenige des Golfklubs, der mit seinem vorbildlichen Engagement zu einer tollen Woche beigetragen habe. „Ohne diese Unterstützung wäre eine Woche dieser Art gar nicht durchführbar“, betont Nikalus.

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