Die 81. Generalversammlung des Gewerbevereins Luterbach stand ganz im Zeichen des Attisholz-Areals. Ob Versammlungsort, Mitwirkung bei der Ortsplanung, Rückblick der Vereinsleitung oder Ausblick der Vigier Beton Mittelland AG, immer wieder stand dieses für das Gewerbe wichtige Areal im Focus. 

Der Vorstand will näher zu seinen Mitgliedern und die Zusammenkunft jeweils in den Räumlichkeiten eines Vereinsbetriebes abhalten. So fand die Versammlung in den von der Vigier Beton Mittelland AG gemieteten Räumen des ehemaligen Attisholz Hauptgebäudes statt. Vereinspräsident Hugo Schumacher verdankte dem Vigier-Repräsentanten Felix Hofer das Gastrecht und führte zügig durch die Traktanden. In seinem Jahresbericht ging Schumacher noch einmal auf die erfolgreiche Gewerbeausstellung GELU12 auf dem Areal der ehemaligen Hefefabrik ein und widmete OK-Präsident Rolf Lehmann ein grosses Dankeschön. Auch die Vorstandsmitglieder wurden vom Präsidenten für die geleistete Arbeit an den verschieden Projekten gelobt. So konnten im letzten Jahr die Luterbacher-Häuser Nummer drei und vier "zertifiziert" werden und den Bauherren jeweils namhafte Beträge in Form von Geschenkgutscheinen des Gewerbevereins überreicht werden. Von der Versammlung wurde dem Vorstand die Hausaufgabe erteilt, sich über die Ausgestaltung der Abgabe von bisher 1% der Auftragssumme Gedanken zu machen. Kassierin Beatrice Dysli konnte von einer gesunden Kasse berichten, entsprechend erfolgte auch die Dechargeerteilung. Besonders vermerkt wurde die Gutscheinkasse, welche ebenfalls auf gesunden Beinen ruht und keine verborgenen Risiken beinhaltet.  
Der Mitgliederbestand wurde gehalten, vier Austritten standen die Eintritte der folgenden Firmen gegenüber: NED-TECH GmbH, Helion Solar AG und Gastro Brodard GmbH.
Auf der neuen Homepage werden die Informationen laufend aktualisiert und die wichtigsten Dokumente für alle zugänglich abgespeichert.
Ortsplanungsrevision  
Der Vorstand beschäftigte sich auch mit dem Teilleitbild "Arbeiten" der Ortsplanungsrevision. Für das Attisholz-Areal verlangte der Gewerbeverein eine einfache Industrie- und Gewerbezone ohne zusätzliche Hürden wie schwer fassbare "Arbeitsplatzzonen" oder "Cleantech"-Auflagen. Für einen Teil der gegen 5'000 vorgesehenen Arbeitsplätze ist auch Wohnraum in der Gemeinde zur Verfügung zu stellen, was eine vergrösserte Wohnzone im Dorfgebiet nach sich ziehen soll. Der Vorstand hofft auf Gehör bei den Gemeinderäten und der schlussendlich zuständigen Gemeindeversammlung. 
Das Traditionsunternehmen Vigier Beton wurde von Felix Hofer, Unternehmensleiter der Vigier Beton Mittelland mit Sitz in Luterbach, vorgestellt. Ursprünglich aus der Zementfabrikation entstanden, präsentiert sich das Unternehmen heute als nachhaltiger Rohstoffverarbeiter und -wiederaufbereiter. Der natürliche Baustoff Kies wird zu qualitativ und technisch hochstehenden Produkten verarbeitet und jeweils mit dem ökologisch sinnvollsten Transportmittel verteilt. Mit seinen Aktivitäten im Recycling von Baustoffen und chemischen Substanzen trägt Vigier Beton Mittelland aktiv zu einem schonungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bei. Die Wertschöfpung kommt dabei der ganzen Region Mittelland zu Gute, sei es durch qualifizierte Arbeitsplätze, grosses Know-How oder auch substanzielle Steuererträge für die öffentliche Hand. Noch nicht spruchreif waren die neusten Pläne des Unternehmens auf dem Attisholz-Areal. Felix Hofer zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass sein Unternehmen auch weiterhin in der Region wachsen und Steuern zahlen darf. 

Auch der gemütliche Teil einer Generalversammlung kam nicht zu kurz. Nach einem Apèro im Travino Weinkeller genossen die Gewerbler ein feines Nachtessen im Restaurant Attisholz.