Der Pfarrkreisrat Derendingen der reformierten Kirchgemeinde Wasseramt bietet im neuen Jahr unter dem Motto: „Ab id Chile“ neue Projekte und Anlässe an, die verschiedene Altersgruppen ansprechen und zusammenbringen möchten. Dabei soll neben dem jeweiligen Erlebnis vor allem auch die Gemeinschaft und die Begegnung mit anderen Menschen im Vordergrund stehen. Jeweils am ersten Sonntag im Monat gibt es ein Kirchenzmorge um 9.30 Uhr in der reformierten Kirche Derendingen. 

Ein weiterer Anlass, welcher am letzten Donnerstag stattgefunden hat, widmete sich mit Fotos, Gedanken und Liedern dem Thema „Beheimatet im Anfang“. Inspiriert durch Lebensfragen hat Therese Utiger Lieder geschrieben, die sie ihrer Freundin Caroline Beiner vortrug. Diese hörte sich in die Texte und Töne hinein und fand bald einmal eine Melodie, um auf der Geige mitzuspielen. So entstanden harmonische Klänge zu Worten, die einen tragen und Kraft und Zuversicht verströmen. Therese Utigers Gesang mit Begleitung der Gitarre und Caroline Beiners Geigenspiel ergänzten sich auf wunderbare Weise und veranlasste das Publikum hinzuhören und still zu geniessen. Zwischen den Liedern ergriff Hanspeter Büschi das Wort und zeigte auf einer Leinwand seine zum Thema passenden, lebendigen Fotografien. Er nahm die Zuschauer mit auf eine Reise, beginnend am Bahnhof in Bern nach Solothurn über die Insel Elba und wieder zurück in die Heimat. Der Fotograf verstand es bestens, spezielle Momente einzufangen, wie etwa das Reflektieren der Sonne im Moses-Brunnen vor der St. Ursenkathedrale oder das Wehen der Palmenblätter am Strand. Als das Bild vom Steg mit Sicht auf den Burgäschisee erschien, übergab Hanspeter Büschi die Bühne zurück an die beiden Musikerinnen. Das Publikum kam in den weiteren Genuss von in Mundart gesungenen Liedern und wiederum von aussergewöhnlichen Fotografien der Natur oder von Bewegungsbildern. Somit ging der gelungene Anlass „Beheimatet im Anfang“ dem Ende entgegen und die Anwesenden durften sich beim anschliessenden Apéro verköstigen.

Foto: Rodo Wyss / Text: Sabrina Racine