Vorbildlicher Besuch 

Im Mittelpunkt der Jahresversammlung stand die Diskussion um Mitgliederwerbung und die Ernennung von Peter Zumstein, nach seinem Rücktritt aus dem Vorstand, zum Ehrenmitglied. 

(heg) 28 Personen besuchten die 98. Generalversammlung der CVP Ortspartei. In seinem Jahresbericht zählte der Präsident Andreas Widmer die wichtigsten Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres auf. Neben der politischen Arbeit stand die Teilnahme am Dorffest mit einem Beizli im Mittelpunkt. Trotz kühlerem Wetter konnten im «McCheese» über 30 kg Käse als Chäsbrot serviert werden. Erfreulich war die grosse Anzahl freiwilliger Mitarbeiter während der ganzen Dauer des Festes. Am Mandats- trägeressen von Ende Oktober waren auch diese Helferinnen und Helfer des Festes eingeladen. Kassierin Melanie Gerber konnte dank den Einnahmen aus dem Beizlifest über einen erfreulichen Kassenstand berichten. Beim Jahresprogramm sollen im Frühling und im Herbst gesellschaftliche Veranstaltungen stattfinden. Auch wird wieder eine Teilnahme am Beizlifest 2020 vorgesehen. 

Peter Zumstein neues Ehrenmitglied

Seine politische Karriere in der Gemeinde begann 1989 mit der Wahl in den Gemeinderat, dem er während 12 Jahren angehörte. Hanspeter Jeseneg würdigte die Verdienste des Zurücktretenden. Seit 1989 machte er auch im Vorstand der Ortspartei mit, viele Jahre als Kassier, Sekretär und Organisator. Er war ein CVPler von ganzem Herzen. Nie wollte er im Mittelpunkt stehen, aber wenn man ihn brauchte war er da, meinte Jeseneg weiter. Für die Mitgliedschaft von 30 Jahren im Vorstand und die geleistete grosse Arbeit wurde Peter Zumstein zum Ehrenmitglied ernannt.

Andreas Widmer amtet weiter als Präsident. Dem Vorstand gehören Hanspeter Jeseneg, Monika Eicher und Melanie Gerber an. Klemens Schenker und Vreni Jeseneg amtieren als Revisoren. Über die vorhandenen Probleme der Ortspartei nahmen die Vorstandsmitglieder kurz Stellung. Der Besuch der Jahresversammlung sei vorbildlich, uns geht es gut, meinte Präsident Andreas Widmer. Es fehlt aber an Nachwuchs. Ein Anliegen der Parteileitung ist, das Interesse vorab jüngerer Leute an der politischen Arbeit wieder zu wecken. Generell ist es schwieriger geworden, Leute zu aktivieren. Gemeinderätin Monika Eicher zeigt den grossen Aufwand im Ressort-Gemeinderat auf. Sie hoffe Kandidatinnen und Kandidaten für zukünftige Wahlen finden zu können. Wären gemeinsame Listen aller Parteien sonst eine Lösung? Auf Anfrage soll wiederum eine soziale Institution der Gemeinde, mit einem Beitrag unterstützt werden. Mit dem Nachtessen und vielen Diskussionen endete eine erfreuliche Jahresversammlung.

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Ehrenmitglied Peter Zumstein