Die Brass Band gemeinsam mit dem Männerchor laden jeweils im Herbst alle Kappelerinnen und Kappeler mit einem runden Geburtstag zu einem musikalischen Nachmittag in die Mehrzweckhalle ein. Die beiden Vereine offerieren den über 65jährigen ein Mittagessen und spielen ihnen zu einem Geburtstagsständchen auf. Die älteren Jubilarinnen und Jubilaren werden zudem mit einem Präsent geehrt.

Die Brass Band Kappel (BBK) unter der Leitung von Oliver Waldmann eröffnete das Konzert mit dem schmissigen Kappelermarsch «Vivat Kappel» und dem Stück «Fascinating Drums», wo die Schlagzeuger und Perkussionisten zum Zuge kamen. Die Polka «Tuba Muckl» blies Solist Lukas Bosshart zu Ehren von Felix Lack, Ehrenmitglied, Fahnengötti, Geburtstagskind und ehemaliger Tubaspieler. Den Auftritt rundete die BBK mit dem «Geburtstagsmarsch» von Hans Möckel ab, bevor sie sich schliesslich mit dem Marsch «Frohes Wiederseh‘n» als Zugabe vom dankbaren Publikum verabschiedete.

Den andern Teil des Festanlassen bestritten die 25 Sänger des Männerchors Kappel unter von Dirigentin Jasmine Asatryan. Nach dem Begrüssungslied «Gott zum Gruss» präsentierten sie einen bunten Strauss von Liedern aus aller Welt, so das Tessiner Spottlied «Alla Mattina c’è l caffè ma senza zucchero», den Hit «Einen Stern» von DJ Ötzi, den Mundartsong «Alperose» von Polo Hofer und gar den Gefangenenchor von Verdi. Die Freude am Singen übertrug sich aufs Publikum, das nach grossem Applaus die Zugaben «Wimoweh, the Lion sleeps tonight» erzwang.

Die Begrüssung teilten sich die Vereinspräsidenten Toni Lack und Titus Marbet. Rainer Schmidlin und Roman Hellbach überbrachten die Glückwünsch der Einwohner- sowie der Bürgergemeinde und berichteten über aktuelle Punkte, zudem nutzte Matthias Baumann, der neue reformierte Pfarrer, die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen.

Beide Vereine bringen an ihren Programmen den letzte Schliff an, die Brass Band für das Unterhaltungskonzert am kommenden 10. November, der Männerchor für das Konzert «Adventsklänge» am 25. November in Niedergösgen und am 2. Dezember in der Pfarrkirche Kappel.

Urs Amacher