Der Suppenzmittag ist in zahlreichen Pfarreien und Kirchgemeinden ein fester Treffpunkt in der Fastenzeit. So auch in Däniken. An drei aufeinanderfolgenden Freitagen lud der Pfarreirat Däniken zusammen mit der ref. Kirche zu einem ökumenischen Solidaritätsessen ein. Mit je durchschnittlich 40 BesucherInnen wurde dieses Angebot im Dorf sehr gut genutzt. Zu Suppe, Brot und Äpfeln traf sich die Dorfbevölkerung um 12.00 Uhr im Pfarrsaal ein. Nach einer kurzen Einstimmung in Form von Kurzfilm über die diesjährige Kampagne, Gedanken zum Hungertuch vom Künstler Chidi Kwubiri und Gedicht konnte mit dem Essen begonnen werden.

Bei Kaffee und gemütlichem Beisammensein liessen wir das Mittagessen jeweils ausklingen.

Dieses Jahr wurden uns die variantenreichen Suppen, Brot und Äpfel vom Restaurant Bahnhof in Däniken gespendet. An dieser Stelle möchte ich ein grosses Dankeschön an Hr. Kilic und seinem Team aussprechen.

Mit dem gespendeten Betrag, den die TeilnehmerInnen sonst auch zu Hause für ihr Mittagessen verwendet hätten, kam die stolze Summe von 870.- Fr zusammen.

Diese Spende fliesst in ein ökumenisches Projekt in Guatemala. Ein Schwerpunkt der Arbeit von Brot für Alle und Fastenopfer ist das Recht auf Nahrung der guatemaltekischen Bevölkerung. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen vor Ort unterstützen sie Menschen in der Anwendung ökologischer Anbaumethoden und im Anlegen von Hausgärten für eine gesunde und vielfältige Ernährung.

Mit einem mir passenden erscheinenden Gedanken aus Tahiti möchte ich allen TeilnehmerInnen und tatkräftigen HelferInnen ganz herzlich für diesen gelungenen Anlass danken!

„Etwas Duft bleibt immer an den Händen derer haften, die Blumen schenken.“

Manuela Lichtsteiner Wälti (Pfarreirat)